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Transfergesellschaft PKV oder KGV Krankenversicherung

17.01.2017 09:27 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Maike Domke


Zusammenfassung: GKV nach Transfergesellschaft

sehr geehrte Damen und Herren,

ich war von 1995 -31.12.2015 in der PKV Krankenversichert.
01.01.2016 - 31.12.2016 ( Transfergesellschaft) wechsel in GKV aufgrund Bezug vonTransfer Kurzarbeitergeld ( Einkommen oberhalb Versicherungspflichtgrenze)
ab 01.01.17 weiterhin in der Transfergesellschaft beschäftigt, jedoch erhalte ich kein TransferKUG ,mein Gehalt wird zu 100% vom ehemaligen Arbeitgeber übernommen ( Einkommen oberhalb Versicherungspflichtgrenze)
30.06.2017 Ende der Mitgliedschaft in der Transfergesellschaft,
ich werde dann vermutlich ALG1 beantragen.

Jetzt teilt mir die Transfergesellschaft mit ich müsse ab 01.01.2017 wieder in die PKV zurückwechseln?
Ist das Korrekt?
Welche Möglichkeiten habe ich in der GKV zu bleiben?
Welche Versicherungspflichtgrenze ist für mich gültig?
4800.- oder 4350.-?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es ist in jedem Fall möglich, wähtrend der Arbeitslosgkeit in der GKV zu bleiben.

Es ist zwar richtig, dass grundsätzlich der Bezieher von Leistungen nach dem SGB III in der Krankenkasse zu versichern ist, in der er zuletzt als Arbeitnehmer versichert war.Sie können aber bei der PKV einen Antrag (binnen drei Monaten) stellen und somit in der GKV bleiben, vgl. § 8 Abs.1 Ziff.1 SGB V iVm § 8 Abs.2 SGB V.

In der Regel wird diesen Anträgen stattgegeben, da Sie als Bezieher von ALG 1 in den Basistarif wechseln müssten und damit für die PKV nicht mehr atttraktiv sind.

Sie müssten natürlich überlegen, ob eine Rückkehr in die PKV für Sie weiter sinnvoll sein kann, so dass Sie sich ggf. Anwartschaften erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Maike Domke
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 17.01.2017 | 11:44

hallo Fr. Domke,

danke für die schnelle Rückinfo, leider wurde meine eigentliche Frage nicht beantwortet.
lt. Info der Transfergesellschaft muß ich mich ab 01.01.2017 wieder privat versichern.
Ich bin seit 01.01.2016 bis maximal 30.06.2017 in der Transfergesellschaft.
Ab 01.01.2017 erhalte ich jedoch kein Transferkurzarbeitergeld sondern
mein Gehalt wird in diesen 6 Monaten vom "alten" Arbeitgeber bezahlt.
D.h. rein rechtlich bin ich aktuell vermutlich wie ein "normaler" Arbeitnehmer zu betrachten. ( Brutto ca. 5000.-)
Das soll der Grund sein warum ich ab 01/2017 wieder in die PKV muß.
Ich möchte die PKV unter allen Umständen vermeiden.
Bitte beantworten Sie diese Frage - muß ich aktuell in die PKV ja oder nein?
Wie kann ich PKV vermeiden?
Das hat im Moment mit ALG1 nichts zu tun, da ich dieses fruhestens 07/2016 beantragen werde.
Welche Versicherungsgrenze ist für mich gültig?
4800 oder 4350.- ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.01.2017 | 12:05


Die Grenze beträgt für 2017 € 4.800,-. Wenn Sie mit dem Einkommen über dieser Grenze liegen, müssen SIe sich privat versichern, wenn Sie drunter liegen, müssen die PKV kündigen und können sich in der GKV versichern.

Dies ist aber in der beschriebenen Konstellation nicht möglich. Es bliebe lediglich die freiwillige gesetzliche Versicherung mit dem Höchstsatz, was aber nicht möglich sein wird, da sie nicht lange genug gesetzlich
versichert waren.

Die einzige Möglichkeit bestünde darin, auf Gehalt zu verzichten und so unter die Einkommensgrenze zu rutschen. Im Bezug von ALG 1 können SIe dann wieder zurück in die gesetzliche KK.

Der Wechsel in die GKV von der PKV ist leider sehr erschwert worden und nur möglich, bei dauerhaftem Verdienst unter der Grenze oder ALG Bezug. Andere Möglichkeiten gibt es nicht (mehr).

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