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Traktorkauf


02.07.2006 21:01 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Im April d.J. kaufte ich mir bei einem Landmaschinenhändler einen gebr. Traktor Bj. 1964 für 2900,-Euro. Schon während der der Heimfahrt stellte ich eine übermäßig starke Abgasrauchentwicklung fest, worauf ich sofort den zust. Kfz.-Meister der Fa. tel. informierte. Dieser empfahl mir, damit getrost weiter zu fahren. Nach wenigen Betriebsstunden stellte ich außerdem starken Ölverlust in der Regelhydraulik fest. Dieser Schaden wurde kurze Zeit später in der Werkstatt teilweise behoben. Die Rauchentwicklung jedoch blieb weiterhin sehr stark. Nach ca. 12 Betriebstunden stellte ich einen sehr starken Motorölverlust (ca 4 Liter nachgefüllt) fest. Nach weiteren 2 Betriebstunden gab der Motor fremdartige Geräusche von sich, die einen weiteren Betrieb nicht mehr zuließen. Ich habe den Traktor zum Händler zurückgebracht. Dieser stellte daraufhin einen Zylinderschaden fest. Mir wurde nun ein anderer Traktor zum Kauf angeboten jedoch mit einem Mehrpreis von 1000,-Euro, plus kleineren Reparaturen. Dies lehnte ich ab und bat um die Reparatur meines Traktors. Diese ist auch durchgeführt worden. Nun habe ich deswegen eine Rechnung von 300,- Euro erhalten.
Muß ich diese Rechnung bezahlen?
Hierzu möchte ich noch bemerken, daß vom Verkaufer zwar ein Kaufvertrag erstellt wurde, aber ohne Name und Anschrift(Briefkopf des Landmaschinenhändlers) jedoch mit dem Namen des Verkäufers und meiner Unterschrift versehen.
Ist dieser Vertag verbindlich?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie haben mit dem Landmaschinenhändler einen Kaufvertrag über den Traktor geschlossen. Nach dem Gesetz haftet der Verkäufer, wenn er die Gewährleistung nicht - auch nicht in AGB - ausgeschlossen hat, für zwei Jahre für die Mangelfreiheit der Kaufsache. Die Folge ist, dass der Landmaschinenhändler verpflichtet ist, die Reparatur auf eigene Kosten durchzuführen. Prüfen Sie aber bitte unbedingt nach, ob an irgendeiner Stelle ein Gewährleistungsausschluss stattgefunden hat. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, könnte dieser Gewährleistungsausschluss jedoch nicht greifen, wenn der Verkäufer den Mangel des Traktors arglistig verschwiegen haben sollte.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung geben. Für eine Nachfrage stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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