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Tragen fiktvber Rangabzeichen in der Öffentlichkeit an Militärkleidung

| 29.06.2011 17:30 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Abend,

ich würde gerne Wissen, ob es rechtlich Einwandfrei ist, wenn an einem ehemaligen Mantel der Luftwaffe, welcher in einem Onlineshop Privat gekauft wurde, fiktive Rangabzeichen angebracht werden dürfen, welche aber auf Realen Vorbildern basieren.

In einem anderen Forum las ich aber das bei dem Tragen von jedwegen Rangabzeichen in der Öffentlichkeit als Zivilist § 132a STGB zum Tragen käme. Nun würde ich mir ja mit dem Tragen der fiktiven Abzeichen ein fiktives Amt anmaßen, da ich selber Zivilist bin.

Daher würde ich gerne wissen ob es rechtliche Bedenken Gäbe von offizieller Seite.


Ich halte Ihr Vorgehen für bedenklich im Hinblick auf § 132 a Abs. 1 Nr. 4 StGB. Wenn Sie nämlich in ein einer inländischen Uniform (Mantel) samt fiktiven Abzeichen, welche allerdings zum Verwechseln ähnlich sehen, in der Öffenlichkeit unbefugt getragen, so dass nach außen, zum Beispiel gegenüber den Angehörigen der Luftwaffe der Eindruck entsteht, als ob die Uniform samt Abzeichen dem Träger zusteht.
(Bedingter) Vorsatz ist bei Ihnen zu bejahen, da Sie wissen, dass der von Ihnen getragene Mantel samt den Abzeichen einem Originalstück zum Verwechseln ähnlich sieht.
Zur Verwirklichung des Tatbestandes des § 132 a Abs. 1, Nr. 4 StGB ist es nicht erforderlich, über das bloße Tragen des uniformähnlichen Kleidungsstückes hinaus irgendwelche unbefugten Amtshandlungen vorzunehmen.
Mit besten Grüßen

Bewertung des Fragestellers 01.07.2011 | 00:20

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