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Tragen der Erbscheinskosten des beauftragten RA


19.12.2005 13:06 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen,
Sehr geehrte Herren,

Als gesetzliche Erben einer Erbengemeinschaft (14 Erben), haben nur sechs Erben den Erbscheinsantrag im Jahre 2002 über einen Rechtsanwalt stellen lassen. Die Rechtsanwaltskosten in Höhe von 1.000,00€ und die dazu gehörenden Kopierkosten von 100,00€ für die benötigten und nicht beigebrachten Urkunden der Verweigerer, wurde mir von dem RA in Rechnung gestellt und auch von mir bezahlt. Ich forderte von der Erbengemeinschaft diese entstandenen Kosten mir zu ersetzen, die ich bis jetzt noch nicht erhalten habe. Anderseits wurde dieser ausgestellte Erbschein von der Erbengemeinschaft für die Auszahlung einer Lebensversicherung, der Berechnung der Erbschaftssteuer usw. schon gebraucht. Für die Verwaltung des Nachlasses wurden aus der Erbengemeinschaft zwei Vertreter bestimmt. Gerade der Vertreter der Verweigerer lehnt eine Begleichung der vorgestreckten Erbscheinskosten ab, obwohl genügend Geldmittel vorhanden sind.

In dieser Situation befinde ich mich als Gläubiger der Erbengemeinschaft und gleichzeitig als Schuldner der Erbengemeinschaft in einer Doppelfunktion.

Meine Fragen:

1. Macht es Sinn als Gläubiger der Erbengemeinschaft gegen diese zu klagen, an der ich wiederum als Schuldner beteiligt bin?

2. Ist die Klage nur an den Vertreter der Verweigerer auf Begleichung der Erbscheinskosten und Zinsen zu richten?

3. Besteht für diese Klage Aussicht auf Erfolg?

Um mir nicht noch weitere Kosten aufzubürden, traue ich mir zu, bei einem erfolgsversprechenden Ausgang der Klage, ohne Anwalt die Klage beim Amtsgericht einzureichen. Wie Sie wissen, bin ich bereits mit 1.100,00€ belastet und deshalb nicht bereit, weitere Kosten alleine zu tragen.

Gespannt sehe ich Ihrer Antwort entgegen.


19.12.2005 | 13:30

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Aufgrund des minimalen Einsatzes bin ich nicht in der Lage 3 Fragen (insbesondere die Aussichten einer Klage!) abschließend zu beurteilen. Daher kann ich die Antwort nur ganz knapp skizzieren:

2. Die Klage ist so nicht möglich. Sie müssten zunächst die Erbengemeinschaft auseinandersetzen (gerichtlich, wenn die anderen Miterben nicht zustimmen) und im Rahmen dieser Auseinandersetzung den Anspruch einfordern – soweit keine einvernehmliche vertragliche Lösung möglich ist.

2. Die Geltendmachung würde im Innenverhältnis gegen alle übrigen Erben gerichtet sein.

3. Es bestehen Erfolgsaussichten, da natürlich im Innenverhältnis alle Miterben zur Kostentragung verpflichtet sind (soweit Erbschein bzgl. des gemeinsamen Erberechts). Für die Auseinandersetzung kann ich Ihnen nur dringend anraten, einen Anwalt zu konsultieren!

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-


Burgwedel, den 19.12.05
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)




Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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