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Touristenvisum


23.05.2006 17:03 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht



Meine Schwiegereltern sind mit einem Touristenvisum am 17.03.2006 von Brasilien nach Deutschland eingereist.Der Aufenthalt würde am 12.06.2006 enden.Wir wollen aber,dass Sie länger bleiben.Das Landratsamt München, hat dies verweigert.
Nun meine Frage:
Wenn wir nun in die Schweiz gehen,in ein nicht EU-Land,und Sie einen Stempel im Pass haben,verlängert sich dann das Touristenvisum wieder um 3 Monate?
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ein Touristenvisum kann maximal für 90 Tage pro Halbjahr ausgestellt werden. EIne Verlängerung ist nur möglich, wenn besondere Gründe vorliegen, wie Reiseunfähigkeit, Todesfall, Krankenhausaufenthalt etc. Sie haben keinen solchen Grund für die Verlängerung, so dass eine Verlängerung an sich nicht in Betracht kommt.

Was ein Stempel der Schweiz im Pass an der von Ihnen dargestellten Situation ändern soll, ist mir nicht ganz klar. Ich gehe davon aus, dass Sie durch eine kurzfristige Ausreise davon ausgehen, dass die Drei-Monats-Frist erneut beginnt. Im Aufenthaltsgesetz ist jedoch geregelt, dass das Visum maximal für 90 Tage ausgestellt werden kann im Halbjahr. Daran ändert eine kurzfristige Ausreise nichts.

Für das nächste Mal kann ich Ihnen folgenden Tip geben:
Legen SIe den Besuch so, dass das Ende des Visum für 3 Monate AUf Ende des Halbjahres fällt. Dann können Sie eine Verlängerung beantragen. Da es sich bei der Verlängerung um einen Zeitpunkt handelt, welcher bereits im nächsten Halbjahr liegt, kann man eine Verlängerung kaum verweigern.


Es tut mir leid,dass ich keine positivere Antwort für Sie habe. Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass bei Hinzutreten von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, sich die rechtliche Beurteilung ändern kann.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
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