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Todeszeitpunkt und Kontobewegung was zählt zum Erbe


29.05.2006 09:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von



Folgende Situation:
Vater Krebskrank im Krankenhaus erteilt notarielle Generalvollmacht an beide Söhne einzeln über den Tod hinaus in finanz./persönl. Dingen.
Montags sagt der Vater zu einem Sohn er soll 2 Sparbücher auflösen und das Geld mit seinem Bruder teilen, da er den Tod nahen sieht und den Söhnen das Geld ausserhalb des Erbes zukommen lassen wollte (keine Zeugen dabei).
Dienstag Mittag löste der Sohn die SB auf, am Abend 21:30 Uhr starb der Vater.
Fliest das Geld in das Erbe ein (Mutter) oder ist der genaue Todeszeitpunkt (oder Tag) Ausschlag gebend?
Meine Mutter ist Dement, Pflegestufe 3 im Heim, mein Vater hatte die Vormundschaft, welche jetzt ein Sohn übernimmt – kann er auf das Erbe für die Mutter verzichten? Er selbst wäre dadurch auch Nutznieser)
Vielen Dank im voraus
29.05.2006 | 11:14

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

1. Die Erbmasse wird ab dem Zeitpunkt des Todes berechnet. Wenn Sie zuvor von Ihrem Vater ein Geschenk erhalten haben, zählt es zunächst nicht zur Erbmasse. Jedoch kann ein Pflichtteilsberechtigter auf Pflichtteilergänzung klagen. In diesem Fall würde das Geschenk wieder zur Erbmasse gerechnet werden und aus diesem Wert würde sich der Pflichtteil errechnen.
2. Es ist fraglich, ob der Sohn die Vormundschaft für die Mutter erhält. Sollte er Vormund werden, darf er Geschäfte nur im Sinne der Mutter vornehmen. Insichgeschäfte sind ausgeschlossen, § 1795, 181 BGB. Wenn der Sohn durch die Ausschlagung begünstigt wird, weil der Erbteil ihm zufließt, darf er die Ausschlagung nicht durchführen.



Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

Weiler Rechtsanwälte
Sonnenstr. 2
80331 München

Tel: (089) 20604130
kanzlei@weiler-rechtsanwaelte.de

Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:
Meine Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.
Insbesondere bezieht sich meine Auskunft nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Auch einige Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht geklärt werden. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


ANTWORT VON

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