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Todesfallleistung der Lebensversicherung

| 22.03.2015 10:59 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Es sollten sogenannte überkreuzende Versicherungen geschlossen werden.

Hallo und guten Tag,
ich lebe mit meiner Partnerin zusammen in einem gemeinsamen Haushalt in ihrem Haus. Ich habe 3 Kinder sie hat ein Kind mit in die Lebensgemeinschaft gebracht (Kinder sind jedoch schon eigenständig und leben nicht mehr in unserem Haushalt).
Wir wollen das Haus umbauen und benötigen Kredit. Der soll abgesichert werden mit einer Risikolebensversicherung, die nur bei Tod fällig wird. Begünstigte Person soll jeweils der Partner sein?! Ein Testament existiert noch nicht.
Erste Frage: Fällt die Todesfallleistung in die Erbmasse und steht damit nicht mehr in vollem Umfang zur Tilgung des Kredites zu Verfügung?
zweite Frage: Verbundene Leben oder zwei Einzelverträge; gibt es unterschiedliche Folgen?

Grüße

22.03.2015 | 11:41

Antwort

von


(407)
Ernst-Reuter-Allee 16
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Hat ein Versicherungsnehmer einen Bezugsberechtigten bestimmt, erwirbt der Bezugsberechtigte beim Tod des Versicherungsnehmers einen direkten Anspruch gegenüber der Versicherung auf Auszahlung der Versicherungssumme (§§ 328 , 331 BGB ). Der Erwerb fällt nicht in den Nachlass des Versicherungsnehmers.

Wenn Sie also vorliegend eine Risikoversicherung abschließen und Ihre Partnerin als Bezugsberechtigte für den Todesfall einsetzen, gehört die Versicherungsleistung nicht in die Erbmasse und umgekehrt.

Da Sie jedoch offensichtlich nicht verheiratet sind, ist zu beachten, dass der Erhalt der Versicherungsleistung rechtlich als Schenkung zu qualifizieren und damit im Todesfall der Erbschaftssteuer unterliegt. Der Freibtrag für den nicht verheirateten Partner beläuft sich lediglich auf 20.000 Euro.

Insofern sollten Sie keine Versicherung auf verbundene Leben schließen und auch keine Versicherungen, in welcher Sie sich jeweils zu Bezugsberechtigten einsetzen, sondern Einzelverträge, in welchen Sie jeweils als Versicherungsnehmer das Leben des anderen versichern (sogenannte überkreuzende Versicherungen - Versicherungsnehmer und versicherte Person überkreuzend)

Damit fällt die Versicherungsleistung weder in den Nachlass noch stellt dies eine Schenkung dar und der Kredit kann durch den Überlebenden getilgt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 22.03.2015 | 11:58

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