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Todesfall Ehefrau, Lebensversicherung verzögert Auszahlung

| 10.05.2014 00:42 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Am 25.03.2014 ist meine Ehefrau verstorben. Die AXA LV wurde von mir am 26.03.14 sofort informiert. 3 Tage später auch schriftlich durch Vorlage der Sterbeurkunde. Bezugsrecht als Ehemann ist nicht strittig. Nunmehr werde ich bezüglich der Auszahlung von Woche zu Woche vertröstet. Es muss angeblich nach gerechnet werden. Die Rechnung sei über lastet.Dies geht nun schon über 6 Wochen so. Angeblich soll nächste Woche ein Ergebnis vorliegen und dann die Auszahlung erfolgen. Allerdings ist ab nächste Woche der zuständige Mitarbeiter für 2 Wochen in Urlaub. Eine Vertretung wurde mir heute telefonisch mitgeteilt. Was ist zu tun das mir nicht weiterer Zinsschaden entsteht? Es sind noch Investition siedelte abzulösen.

MFG U. H.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst möchte ich mein Bedauern über den Tod Ihrer Frau ausdrücken.

Bezüglich Ihrer Anfrage gehe ich davon aus, dass Sie alle Nachweis- und Anzeigepflichten erfüllt und die geforderten Unterlagen beigebracht haben und damit Ihren Mitwirkungspflichten vollständig nachgekommen sind. Wenn auch keine anderen Gründe vorliegen, die einer abschießenden Prüfung der Leistungspflicht im Wege stehen, ist der Versicherer zur Berechnung und Prüfung der Leistungspflicht (einschließlich des Leistungsumfangs) innerhalb von zwei bis drei Wochen verpflichtet. Den Versicherer trifft hinsichtlich des Prüfungsverfahrens eine Beschleunigungspflicht. Das heißt auch, dass für eine ausreichende personelle Besetzung zu sorgen ist. Eintretende Engpässe/personelle Probleme dürfen nicht zu Ihren Lasten gehen. Der Versicherer muss im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren vielmehr alles tun, um den Versicherungsfall so schnell wie möglich abzuwickeln. Tut er dies, wie offenbar in Ihrem Fall, nicht, tritt die Fälligkeit der Leistung dann ein, an dem die Erhebungen bei korrektem Vorgehen beendet gewesen wären. Um diesen Zeitpunkt festzustellen, müsste der gesamte Sachverhalt bekannt sein. Nach Ihren bisherigen Angaben lag der beschriebene Zeitpunkt jedoch bereits spätestens etwa Ende April vor.

Setzen Sie den Versicherer daher in Verzug. Fordern Sie ihn hierzu bestimmt zur Zahlung der Todesfallleistung auf. Setzen Sie hierzu eine einwöchige Frist. Nach Ablauf dieser Frist, können Sie neben den Verzugszinsen auch mögliche Rechtsverfolgungskosten (Anwaltskosten) und andere Verzugsschäden geltend machen.

Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der weiteren Geltendmachung Ihres Anspruchs und viel Kraft bei der Trauerbewältigung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 12.05.2014 | 17:01

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