Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Todesfall

| 19.09.2008 21:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Beantwortung folgender Frage bin ich Ihnen dankbar:
Mein jüngerer Bruder und ich werden das Vermögen unserer Eltern nach deren Tod zu gleichen Teilen erben.
Was geschieht, wenn ich vor einem oder beiden Elternteilen sterbe?
Bin verheiratet, ein Kind.

Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich gehe bei der Beantwortung davon aus, dass kein Testament vorhanden ist, sondern von der gesetzlichen Erbfolge auszugehen ist.

Hiernach erben Kinder grundsätzlich zu gleichen Teilen. Unter Kindern kommt es dann zur Erbteilung nach Köpfen.

Diese Erbteilung nach Köpfen gilt auch innerhalb verschiedener Stämme. Leben – wie in dem von Ihnen angenommen Fall - beim Erbfall von zwei Kindern des Erblassers nur noch ein und hat das verstorbene Kind seinerseits ein Kind hinterlassen, so erbt das Kind des Erblassers 1/2 und sein Enkel ebenfalls 1/2. Dies jedenfalls dann, wenn der Erblasser nicht verheiratet ist oder bereits vorverstorben ist. Ansonsten wäre noch das Ehegattenerbrecht zu berücksichtigen.

Der überlebende Ehegatte ist grundsätzlich neben Verwandten der ersten Ordnung, also neben Abkömmlingen zu 1/4 des Nachlasses als Erbe berufen (§ 1931 abs. 1 BGB ). Die Abkömmlinge des Erblassers teilen sich den Rest. Wird der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft durch den Tod eines Ehegatten beendet, so wird der Ausgleich des Zugewinns dadurch berücksichtigt, dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten um 1/4 der Erbschaft erhöht.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen ersten Überblick verschafft zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr

Rückfrage vom Fragesteller 20.09.2008 | 16:24

Sehr geehrter Herr Mohr,

ich möchte im angenommenen Fall sicherstellen, dass nicht mein Sohn erbt, sondern meine Frau. Wie wäre das zu bewerkstelligen?

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.09.2008 | 20:32

Sehr geehrter Ratsuchender,
ich darf um Verständnis bitten. Die "Nachfrage" geht weit über die ursprüngliche Fragestellung heraus, ist eigentlich keine Nachfrage und bedarf einzelner weitergehender Informationen und Abwägungen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Sehr geehrter Herr Mohr,

vielen Dank!

"