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Tochter wird 18


| 30.12.2009 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel



Guten Morgen allen hier im Forum,
Guten Morgen liebe Anwälte,
ich habe da mal eine Frage:

Meine Tochter wird am 21.02.2010 18 Jahre alt, sie besucht z.Zt. eine Schule diese ist aber nur 2 mal die Woche.
Sie meint, sie müßte weil sie die Schule besucht nicht arbeiten.
und ich soll immer weiter zahlen.
Den Rest der Woche gammelt Sie bei ihrer Mutter rum.
Dort lebt sie auch.

Im Moment zahle ich 300.-€ Unterhalt das Kindergeld ist schon abgezogen.

Ich verdiene im Jahr 38.000.-€ Brutto ( Steuerbescheid 08 )
Habe eine Strecke von 34 km zur Arbeit ( einfache Fahrt ) ist schon in der Steuer berücksichtigt, bin Verheiratet und Steuerklasse III sowie 1,5 Kinder auf der Karte.
Habe keine neuen Kinder nur die meiner Frau ( 50% ) auf der Karte, und meine Tochter mein Sohn ( 20 ) geht arbeiten.

Da ich hier im Forum mal gelesen habe das wenn Kinder 18 werden beide Elternteile Barunterhaltspflichtig sind, egal wo sie leben.
Möchte ich das gerne wissen:

Der Unterhalt für meine Tochter wie hoch ist der ab Februar 2010 ?
Bitte in € denn wer kennt sich schon mit der D-Tabelle aus, ich lieder nicht :-(

Den kann ich dann auch auf das Konto meiner Tochter überweisen,
da das Geld noch die Mutter bekommt.


Vielen Dank und einen Guen Rutsch ins Neue Jahr 2010

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich anhand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Da Ihre Tochter volljährig wird, gilt die bisherige Unterscheidung von Betreuungs- und Barunterhalt in der Tat nicht mehr.

Vielmehr sind ab Volljährigkeit tatsächlich grundsätzlich beide Elternteile zum Barunterhalt verpflichtet, da jedenfalls nach dem Gesetz Volljährige keiner Betreuung mehr bedürfen.

Nach den jeweilgen unterhaltsrechtlichen Leitlinien gilt im Wesentlichen folgendes:

Lebt das volljährige Kind im Haushalt eines Elternteils, so ist sein Bedarf grundsätzlich der Unterhaltstabelle zu entnehmen.
Lebt das Kind nicht mehr im Haushalt eines Elternteils, so ist zu unterscheiden:
- Der Unterhaltsbedarf eines Studierenden beträgt in der Regel 640 €. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge
sind hierin nicht enthalten.
Für andere Kinder kann bei eigenem Haushalt derselbe Betrag zugrunde gelegt werden.

Nach Ihrer Schilderung kommt die Düsseldorfer Tabelle zum tragen:
Nach Ihren Angaben zum Einkommen wird sich der Bedarf in etwa aus Einkommengruppe 2 oder 3 ergeben. Dann betrag der monatliche Unterhalt nach derzeitigem Sachstand zwischen 372,- und 394 Eur.

Eine genaue Unterhaltsberechnung kann in diesem Erstberatungsforum nicht erfolgen. Hierfür wäre auch die Angabe erfolderlich, was die Mutter verdient.

Richtig ist aber jedenfalls, dass bei entsprechender Leistungsfähigkeit beide unterhaltspflichtig sind. Die Leitlinien formulieren dies im wesentlichen so:

Verfügen beide Eltern über Einkommen, ergibt sich der Bedarf volljähriger Kinder, soweit dafür die Tabelle maßgebend ist, grundsätzlich nach dem zusammengerechneten
Einkommen beider Eltern, jedoch ist wegen doppelter
Haushaltsführung in der Regel um eine Stufe herabzustufen.
Den offenen Bedarf haben die Eltern anteilig zu decken, und zwar grundsätzlich im Verhältnis ihrer Einkommen zueinander. Dabei werden nur die Einkommensteile zueinander ins Verhältnis gesetzt, die jeweils über dem angemessenen Selbstbehalt liegen, und zwar nach Abzug vorrangiger Unterhaltspflichten.

Sie können ab Volljährigkeit den Unterhalt direkt an die Tochter überweisen.

Ich hoffe, Ihnen zunächst einen rechtlichen Überblick verschafft zu haben. Für eine konkrete Unterhaltsberechnung stehe ich Ihnen im Rahmen eines gesonderten Auftrags gern zur Verfügung.

Nachfrage vom Fragesteller 31.12.2009 | 00:12

Vielen Dank für die Bearbeitung,
da ich weiss das der Betrag nicht der Beste ist, freue ich mich auch hier im Forum geholfen zu werden.

Die Mutter hat 6 Kinder und geht nicht arbeiten, sie hat kein Einkommen sie bekommt Pflegegeld für 2 Kinder und Kindergeld für 5 Kinder.( nicht alle vom mir ) ;-)

Also das heißt für mich, ich muss dann 200,.€ überweisen ?
Die hälfte von 394.-€ gerundet.

Einen Guten Rutsch ins neue Jahr.
Ihr Fragesteller

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.12.2009 | 10:48

Nein, dass heisst es leider nicht. Wenn die Mutter nicht leistungsfähig ist, also nicht über Einkommen verfügt, dann sie Sie leider verpflichtet, den Unterhalt voll zu zahlen.

Unter diesen Voraussetzungen sollten Sie am Betrag vorerst nichts ändern.

Ihre Tochter ist aber verpflichtet, Ihre Ausbildung zielstrebig und zügig zu beenden, sonst verliert Sie den Unterhaltsanspruch. Dazu kann ich aber mangels näherer Ausführungen hier keine näheren Angaben machen.


Guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr !



Bewertung des Fragestellers 02.01.2010 | 12:59


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