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Tochter betrügt

12.03.2013 23:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Tochter hat ein 6 monatige Haft wegen Betrug, Diebstahl und diverser Delikte hinter sich und ist auf Bewährung Ende Januar entlassen worden. Wir haben sie zur Probe aufgenommen. Leider haben wir jetzt herausgefunden,. dass sie uns erneut (vor 1,5 Jahren bereits Diebstahl meines kompl. Schmucks) beklaut und auch wieder betrügt. Sie stellt (oder lässt sich ausstellen) gefälschte Verdienstabrechnungen aus und kauft/legimentiert sich damit. Vor ihrer Haftstrafe hat sie diverse Schulen, ihr FSJ und auch ihre Ausbildung abgebrochen. Sie ist mittellos und hat durch ihre Straftaten Schulden. Ihr wurden diverse Zwangsvollstreckungen zugestellt, die wir bislang abwenden konnten, da sie kein Eigentum in der Wohnung hat. Wir unterhalten sie zur Zeit komplett, da sie keinerlei sonstiges Einkünfte hat. Wir sind ratlos, verzweifelt und wissen nicht wie wir uns verhalten sollen. Wir haben sie auf den Diebstahl in unserer Wohnung angesprochen, sie streitet alles ab und wirft uns vor, wir hätten alles vorgetäuscht. Was sollen/können wir tun? Beratungsstellen haben uns leider nicht weiterhelfen können. Wir wissen, dass wir unsere Tochter nicht anzeigen müssen, möchten aber Schlimmeres vermeiden. Welchen Schritt sollen wir machen?

Vielen Dank.....

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:


Es gibt leider keine Generallösung. Man müsste wissen ob Ihre Tochter noch minderjährig ist oder nicht. Falls nein, wovon ich ausgehe, haben Sie keine rechtliche Handhabe. Ist Ihre Tochter volljährig, dann sind Sie nicht verpflichtet sie weiter im Haushalt aufzunehmen. Sie könnten Sie auffordern auszuziehen. Falls Sie minderjährig ist, sollten Sie sich an das Jugendamt wenden. Man müsste über eine Therapie nachdenken und über eine Unterbringung in einer entsprechenden Einrichtung.

Wenn aufgrund der Konflikte ein Zusammenleben nicht mehr möglich ist, können Sie den Auszug verlangen und notfalls durchsetzen.

Dann würde Ihre Tochter auch Leistungen des Job Centers erhalten können.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 13.03.2013 | 10:29

Sehr geehrter Herr Wöhler,

unsere Tochter ist nicht minderjährig, sie ist 21 Jahre. Wir haben aufgrund ihrer Volljährigkeit keine Möglichkeit sie zu einer Therapie zu zwingen, sehen sie selbst aber als dringend notwendig an. Ist es ratsam die Delikte zu melden, ob einem Bewährungshelfer oder auch weitergehend sogar der Polizei (Anzeige, damit eine Dokumentation erfolgt ist, auch für das Job-Center) oder besser nichts zu tun? Damit kann sie noch mehr anstellen...und wir müssten bei ihrem kriminellen Handlungen zuschauen. Die Diebstähle hier im Haushalt streitet sie ja ab, es war jedoch niemand hier, selbst Freunde von uns waren hier seit drei Wochen nicht zu Besuch. Die anderen Dokumente waren im Hausmüll.

Vielen Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.03.2013 | 15:47

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne komme ich auf die Nachfrage zurück.

Sie sollten nach meiner Meinung reagieren und Anzeige erstatten. Falls Ihre Tochter unter laufender Bewährung steht, kann das zum Widerruf führen. Eine Verurteilung ist auch ohne direkte Zeugen möglich. Die angesprochenen Dokumente könnten als Beweis dienen. Wegen des Konflikts könnte Ihre Tochter Job Center Leistungen erhalten, auch wenn Sie unter 25 ist. Sie sollten nach den Erfahrungen auf einen Auszug bestehen. Solange keine Therapiebereitschaft besteht, es es nahezu ausgechlossen Ihre Tochter zu etwas zu zwingen. Auch eine Betreuung wird ohne Zustimmung nicht eingerichtet werden, dazu müsste auch ein psychisches Defizit vorliegen.

Durch eine Anzeige muss Ihrer Tochter klargemacht werden, das es so nicht weiter gehen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

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