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Titulierung

25.03.2009 10:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrter Herr RA Schwartmann,

ich habe einen Sohn von 11 Jharen. Habe früher kaum Unterhalt bezahl, weil ich mir das nicht leisten konnte. Ich habe nur 1000 - 1200 Euro verdient. So entstanden Schulden von ca.6800 Euro,was ich an das Jugendamt zurück zahlen muss. Das Jahr 2008 habe ich einen neuen Job gehabt und habe im Durchschnitt 2090 Euro verdient. Da habe ich Mtl. 350Euro Unterhalt bezahlt. Ab den 1.04.2009 werde ich unfreiwillig Arbeitslos. Jetzt möchte das Jugendamt das ich eine Titulierung vornehme.
Meine Frage ist :Was genau ist eine Titulierung und muss ich die vornehmen oder nicht.Kann ich die Entscheidung selbst treffen oder nicht?
Mit freundlichen Grüßen
M.

Sehr geehrter Fragsteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen gegebenen Sachverhaltsangaben beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Titulierung bedeutet, dass die Höhe der Unterhaltsleistung festgehalten wird. Ein Titel sind beispielsweise Gerichtsurteile. Man kann das aber auch beim Jugendamt in einer sogenannten Jugendamtsurkunde machen.

Titel sind vollstreckbar. Die Gegenseite kann also einen Gerichtsvollzieher mit der Vollstreckung beauftragen. Wenn die Unterhaltsleistungen in der festgehaltenen Höhe nicht erbracht werden und auch nicht vollstreckt werden können, wird die Höhe der Schulden höher.

Sie sind nicht verpflichtet eine Jugendamtsurkunde zu unterzeichnen. Der Unterhalt für Ihren Sohn könnte aber auch gerichtlich geltend gemacht werden und würde dann eventuell in einem Urteil festgehalten werden. Das gerichtliche Verfahren verursacht Kosten (Gerichtsgebühren und Anwaltskosten).

Die Erstellung einer Jugendamtsurkunde durch das Jugendamt ist kostenlos. Wenn Sie einen Anwalt beauftragen erhebt dieser aber Gebühren.

Bevor Sie eine Jugendamtsurkunde unterschreiben, sollten Sie einen Anwalt vor Ort aufsuchen. Dieser kann berechnen, in welcher Höhe Sie Unterhalt für Ihren Sohn zahlen müssten, dieser Betrag kann dann in der Urkunde festgehalten werden.

Sie sollten aber auf jeden Fall vor Unterzeichnung einer Urkunde die Höhe von einem Anwalt vor Ort, der aller Unterlagen einsehen kann, berechnen lassen, um sich nicht zu einer zu hohen Unterhaltsleistung zu verpflichten.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben. Eine abschließende Beratung kann im Rahmen dieses Forums nicht praktiziert werden, weil diese die Kenntnis des vollständigen Sachverhalts erfordert. Hier konnte ich mich nur auf Ihre Schilderungen stützen und somit nur eine erste Einschätzung der Lage abgeben. Eine persönliche Beratung kann hierdurch nicht ersetzt werden. Durch das hinzufügen oder Weglassen relevanter Tatsachen kann sich die Beurteilung des Falles maßgeblich ändern.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Im Falle der Beauftragung eines Rechtsanwalts ist zu beachten, dass weitere Kosten anfallen.

Mit freundlichen Grüßen



Christina Knur-Schmitt
- Rechtsanwältin -

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