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Tilgungsfrist & Rechtsmittelfrist

14.07.2008 18:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor kurzem eine Vorstrafe (rechtskräftig mit 17.05.2008)erhalten von 350 TS. Ich habe die Strafe einfach auf mich genommen ohne großartig nachzudenken. Sehr gerne würde ich mich jetzt gerne dagegen wehren. Ist dies noch möglich oder gibt es keine Möglichkeiten mehr und wenn ich mich dagegen wehren sollte, kann ich gleichzeitig beantragen das bis die Sache endgültig geklärt ist keine einträge im Führungszeugnis stehen? und eine für Sie ganz unkomplizierte Frage wann wäre die strafe draußen aus dem führungszeugnis nach 3 oder 5 jahren? ich bitte auch sehr mir nicht jetzt das gesamte BZRG aufzusagen, sondern einfach nur konkret mein Anliegen zu beantworten. für ihre mühe und verständnis bedanke ich mich bereits im Voraus!

Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Zur Sache:
Gegen ein Urteil gibt es die Rechtsmittel der Berufung und der Revsion. Für beide gilt eine Frist von einer Woche ab Urteilsverkündung. Da Ihre Verurteilung nunmehr ca. 2 Monate zurückliegt, ist Ihnen die Einlegung eines dieser Rechtsmittel wegen Verfristung verwehrt. Sie hätten leidglich die Möglichkeit, die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 44 StPO zu beantragen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass Sie unverschuldet verhindert waren, die Rechtsmittelfrist einzuhalten oder Sie nicht über die Rechtsmittelfrist belehrt wurden. Beides hätten Sie zu beweisen. Ansonsten sehe ich leider keine weitere Möglichkeit, dass Urteil anzugreifen.

Da es sich in Ihrem Fall um eine Geldstrafe handelt, wird der Eintrag gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 1. BZRG nach 3 Jahren nicht mehr im Frührungszeugnis aufgeführt.

Für eine abschließende Beurteilung des Sachverhalts empfehle ich, die Rechtslage mit einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens konkreter zu erörtern. Bitte beachten Sie, dass hierbei weitere Kosten entstehen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

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