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Tilgungsdarlehen aus 2012 Entält Widerruf Fehler?

| 17.02.2016 10:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Widerrufsinformation
Winderrufsrecht

Der Darlehensnehmer kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB (z. B. Angaben zur Art des Darlehens, Angaben zum Nettodarlehensbetrag, Angabe zur Vertragslaufzeit) erhalten hat.
Der Darlehensnehmer hat alle Pflichtangaben erhalten, wenn sie in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung seines Antrags oder der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung der Vertragsurkunde enthalten sind und dem Darlehensnehmer eine solche Unterlager zur Verfüfung gestellt worden ist. Über in den Vertragstext nicht aufgenommene Pflichtangaben kann der Darlehensnehmer nachträglich in Textform informiert werden; die Widerrufsfreist beträgt dann einen Monat. Der Darlehensnehmer ist mit den nachgeholten Pflichtangaben nochmals auf den Beginn der Widerrufspflicht hinzuweisen. Zur Wahrung der Widerrufspflicht genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: .....Anschrift ...

Widerrufsfolgen
Der Darlehensnehmer hat innerhalb von 30 Tagen das Darlehen, soweit es bereits ausbezahlt wurde, zurückzuzahlen und für den Zeitraum zwischen der Auszahlung und der Rückzahlung des Darlehens den vereinbarten Sollzins zu entrichten. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung. Für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung ist bei vollständiger Inanspruchnahme des Darlehens pro Tag ein Zinsbetrag in Höhe von 17,16 EUR zu zahlen.
Dieser Betrasg verringert sich entsprechend, wenn das Darlehen nur teilweise in Anspruch genommen wurde. Wenn der Darlehensnehmer nachweist, dass der Wert seines Gebrauchsvorlteils niedriger war als der Vertragszins, muss er nur den niedrigeren Betrag zahlen. Die kann z. B. in Betracht kommen, wenn der marktübliche Zins geringer war als der Vertragszins.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Angaben, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Die Widerrufsbelehrung entspricht aufgrund der enthaltenen Tippfehler nicht vollständig dem damals aktuellen Mustertext, was jedoch zu deren Unwirksamkeit führt. Laut Urteil des Landgerichts Münster vom 01.04.2014, Az. 14 O 206/13 führt auch die Überschrift „Widerrufsinformation" nicht zur Unwirksamkeit. nicht zwangsläufig, dass sie unwirksam ist. Allerdings unterliegt der Text dann natürlich strengeren Anforderungen.


Infolgedessen genügt der von Ihnen vorgelegte Text wohl den Anforderungen aus § 495 Abs. 2 BGB, Art. 247 § 6 Abs. 2 EGBGB, wobei der mit € 17,16 angegebene Zinsbetrag im Rahmen dieser Plattform nicht auf seine Richtigkeit hin überprüft werden kann. Ist der Betrag jedoch korrekt angegeben, wird es leider nicht möglich sein, sich auf eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung berufen zu können.

Ich bedauere, Ihnen kein für Sie günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.02.2016 | 14:48

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