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Tilgung Führungszeugnis / Bundeszentralregister

01.10.2019 16:48 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Zusammenfassung: Welche Tilgungsfristen gelten bei Geldstrafen von über 90 Tagessätzen in das Bundeszentralregister.

Hallo,

bei mir gab es mehrere Verurteilungen und ich würde gerne wissen, ob sich noch Eintragungen im polizeilichen oder behördlichen Führungszeugnis bzw. im Bundeszentralregister finden. Ich bin nämlich im Bewerbungsprozess für eine Stelle im Öffentlichen Dienst und rechne damit, dass ich ein Führungszeugnis vorlegen muss, evtl. haben diese auch ein Einsicht in das Bundeszentralregister.

Folgende Verurteilungen:
- Sommer 2002 eine Verurteilung zu ca. 120 Sozialstunden nach Jugendstrafrecht, wegen Diebstahl
- Winter 2003 eine Verurteilung zu 40 Tagessätzen, wegen Trunkenheit am Steuer (eigentl. aber Drogen)
- Herbst 2007 eine Verurteilung zu 120 Tagessätzen, wegen vorsätzlicher Körperverletztung

Danke für die Auskunft!

Sehr geehrter Anfragender,

vielen Dank für Ihre Fragestellung. Hierzu teile ich Ihnen folgendes mit:

Die Eintragungen im Bundeszentralregister sind zwischenzeitlich getilgt. Die Tilgungsfristen können Sie § 46 BZRG entnehmen. Danach beträgt die Tilgungsfrist bei Geldstrafen (von über 90 Tagessätzen) zehn Jahre. Mithin ist Ihr Bundeszentralregister seit 2017 – hier erfolgte die Tilgung der zuletzt eingetragenen Geldstrafe – „sauber".
Gleiches gilt auch für Ihr Führungszeugnis.

Folglich können Sie dem weiteren Bewerbungsprozess, hierfür wünsche ich Ihnen alles Gute, gelassen entgegen sehen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblemen zur ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 02.10.2019 | 08:56

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Wenn im Bundeszentralregister keine Eintragungen mehr sind, sind dann die Straftaten bzw. Verurteilungen nirgends mehr einsehbar, oder? (Zumindest, was einem Arbeitgeber im öffentlichen Dienst zugänglich ist. Sind seit 2017 wirklich alle drei Straftaten bzw. früheren Verurteilungen gelöscht und nicht mehr für Zeugnisse o.ä. einsehbar? Gibt es nicht noch eine zusätzliche Löschfrist von 1 Jahr? Ich habe die Geldstrafe von dem Urteil aus 2007 erst 2010 vollständig abgezahlt, macht das einen Unterschied?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.10.2019 | 17:43

Sehr geehrter Fragesteller,

wie ich Ihnen bereits mitteilte, sind sämtliche Ihrer Eintragungen zwischenzeitlich aus dem Bundeszentralregister getilgt. Dies gilt auch für die Geldstrafe aus dem Jahr 2007, da Sie auch diese Geldstrafe zwischenzeitlich beglichen haben und mithin die Vollstreckung der Geldstrafe erledigt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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