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Tiger unter den Anwälten gesucht...Moralische ungerechtigkeit Familie vor dem AUS.

30.01.2008 19:58 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Mydlak


Situation:

Großmutter seit vielen Jahren Krank
Meine Frau und ich sind vor 2 Jahren zu Ihr gezogen um Sie zu Pflegen was wir bereits ein Jahr zuvor aus Entfernung getan haben (Einkäufe, Putzen etc.) also insgesamt 3 Jahre
Pflegestufe 2 seit 2 Jahren
Ich bin der Enkel 35 Jahre alt
Meine Mutter ist mit 19 wenige Wochen nach meiner Geburt weggezogen
Seit dem kaum Kontakt außer Versuche Geld bei meiner Großmutter zu leihen
Vor ca. 1 Jahr ist meine Großmutter verstorben
Vor 2 Jahren wurde das Haus mit Wohnrecht an mich als Enkel Geschenkt
Während des Notar Termins äußerte meine Großmutter mehrfach das Sie am liebsten meiner Mutter nichts geben würde aufgrund der Entfremdung und der Demütigungen die meiner Großmutter durch meiner Mutter durch Beschimpfungen und Unterstellungen erleiden musste.
Schenkungsvertrag war Schenkung mit Pflegeauftrag und Wohnrecht.
Meine Mutter stellt nun Ansprüche wegen Pflichtteil.
Meine Mutter zögert jedoch alles hinaus. So reagiert sie auf Briefe meines Anwaltes nicht oder erst sehr spät durch ihren Anwalt, so dass sich die Angelegenheit nun schon im Anfang des 2. Jahres nach Tode befindet.
Dadurch entsteht für uns eine schwierige Psychische Situation mit hoher Belastung.
Meine Mutter kommt nicht zu einer endgültigen Forderung.
Gericht wurde noch nicht eingeschaltet.
Regelmäßig erreichen uns unfeine Verleugnungen durch meine Mutter.
Diese reichen von Geld Veruntreuung bis hin zur Behauptung meine Großmutter sei nicht Krank gewesen obwohl diese schon zur Zeit meiner Entbindung an dieser Krankheit gelitten hatte.
Mein Anwalt ist der Meinung, dass bei einem Pflichtteil im Rahmen einer Schenkung ebenso berechnet wird wie bei einem Erbe. Ich habe jedoch etwas anderes gelesen aber ich bin leihe und habe das vielleicht falsch gedeutet .Des weiteren ist mein Anwalt der Meinung, das die Berechnung der Pflege entfallen könnte, da die Pflegezeit zu kurz gewesen seihe.
Ebenso ist er der Meinung, dass die Lebenserwartungsberechnung entfallen könnte aufgrund der Erkrankung meiner Großmutter. Die Erkrankung war eine Erkrankung der Lunge die sich in unfunktionales Gewebe umwandelte im laufe der vielen Jahre bis es zur Unterfunktion kam und meine Großmutter Zuhause durch eine so genannte Nasenbrille Sauerstoff zugeführt bekam. Letzten Endes starb Sie dann an einer Lungen Entzündung da die Lunge zuvor nur noch eine Sättigung von 30% erreichte und die Lungenentzündung somit nicht zu verkraften war.
Meine Großmutter wollte bei dem Notartermin zusätzlich zur Vorsicht noch ein Testament machen, wovon Ihr der Notar aus Kostengründen abgeraten hatte da man bisher niemanden Enterben konnte.
Mein Anwalt meinte das seihe Unfug und hätte eventuell Einfluss gefunden.
Ich habe dann gefragt ob es nicht möglich währe den Notar als Zeugen zu benennen, da er damals mitbekommen hatte, das meine Großmutter unter tränen sagte: „Herr Notar B. , bitte machen Sie alles mögliche das meine Tochter nichts bekommt. Ich möchte das mein „Junge“ alles bekommt.“
Aber selbst dieses erscheint meinem Anwalt nun nicht möglich da dieses nichts zur Situation beitragen würde.
Emotional:
Meine Mutter ist seit wenigen Wochen nach meiner Geburt weggezogen und meine Großeltern haben mich aufgenommen. Von meiner Mutter wurde zu nichts beigetragen, weder Unterhalt noch irgendwelche Mütterlichen Pflichten etc..
Regelmäßige Geldforderungen ohne Ergebnis an meine Großeltern und darauf folgende Beleidigungen fanden immer wieder statt.
Für uns geht es sich nicht ums Geld, sondern um den Emotionalen und Moralischen Wert dieser Situation. Ich bin meiner Verstorbenen Großmutter sehr Verbunden und möchte um die Gerechtigkeit kämpfen.

Nun suche ich den „Tiger“ unter den Anwälten, der mir einmal ein Paar Tipps geben kann, was ich meinem Anwalt mitteilen soll und wie ich das am besten mache ohne das er sauer wird.
Eine weitere Frage ist: Wenn nun das neue Gesetz zum Erbrecht etc.. beschlossen wurde, gibt es da vielleicht für mich auch wieder eine Chance da noch kein Gericht eingeschaltet wurde und man eventuell den Notar nun doch als Zeugen hinzu zieht?

Ich suche einen Anwalt, der sich in diese Situation einmal hinein versetzt als währe es seine eigene. Einen Anwalt der mir wirklich einmal sagen kann was er Persönlich machen würde.
Jemanden der es Ehrlich mit mir meint und vielleicht auch die Ungerechtigkeit erkennt.
Es bestand niemals Kontakt zu meiner Mutter nach ihrem eigenen Wunsch und nun Fordert Sie. Hat sich nie um irgendwas gekümmert. Noch nicht einmal als mein Großvater gestorben ist etc.. Auch nicht als meine Großmutter endgültig so Krank wurde. Das haben alles ich und meine Frau gemacht.
Ich rupfe mir die Haare vom Kopf vor Verzweifelung und meine Frau weint sehr oft weil wir immer noch sehen wie “Oma“ da sitzt und weint und beim Notar bettelt und fleht das Sie das nicht möchte das meine Mutter etwas bekommt.
Wir haben Angst das Haus zu verlieren und unsere Kinder merken das natürlich auch obwohl Sie noch klein sind.
Wir bitten wirklich um Hilfe. Wir haben leider nicht viel Geld sonst würde ich den besten Anwalt der Welt nehmen. Vielleicht kann uns von ihnen jemand Hilfreiche Tipps geben oder sich einmal mit uns in Verbindung setzen.
Ich weis das hier viele Kompetente Anwälte sind aber bitte bitte….nicht böse nehmen ich bitte darum das sich wirklich jemand meldet der uns Helfen möchte und auch vielleicht weis wie man das machen könnte….Bitte , Bitte auch im Namen meiner Kinder….
Denn irgendwie geht es hier nicht weiter mit meinem Anwalt und dem meiner Mutter.
Sie hat sich zuletzt bei meinem Großonkel Geld für einen Anwalt geliehen der selber eigentlich einen Vormund hat. Sie hat Ihn dazu genötigt bis er gesagt hat hier nimm und fahr nachhause. Der Vormund ,Sohn meines Großonkels ist natürlich auch entsprechend Sauer. Das Geld benötigte meine Mutter für einen Anwalt da Sie da in Vorleistung treten muss für jeden Brief.
Meine Mutter hat hohe Steuerschulden aus einer Ehemaligen Selbstständigkeit .Das Erbe bzw. der Pflichtteil würde sowieso direkt an das Finanzamt wandern gehe ich jetzt einmal von aus.
Meine Mutter ist in Bezug meiner Großmutter nicht Vorbestraft da meine Großeltern immer auf Anzeigen verzichtet haben außer als Sie meine Schwester einmal als Kleines Kind auf der Reeperbahn in Hamburg alleine hat sitzen lassen bei einem Fremden.
Bitte Bitte Bitte Hilfe….
Ich sage schon einmal …vielen , vielen, vielen , vielen, Tausend Dank!
P.S.: Mein Anwalt erwägt nun eine sog. Niederklage oder sowas ähnilches um das wahrhaftige Interesse meiner Mutter an dem Pflichtteil anzuzweifeln, da sie alles so künstlich in die länge zieht um uns entweder mürbe zu machen oder weil Sie den Anwalt den Sie hat nicht regelmäßig bezahlen kann.Der Grund ist uns unbekannt.





Sehr geehrter Fragesteller,

Lassen Sie mich eins vorausschicken: Sie sind sicherlich emotional in dieser Angelegenheit sehr aufgewühlt. Deshalb ist es in solchen Situationen wichtig jemanden an der Seite zu haben, der dies zwar versteht, aber dennoch sachlich die entscheidenden Punkte herausarbeitet. Ich kenne Ihren bisherigen Anwalt nicht, aber nach dem Wenigen was Sie berichten, scheint dieser doch sehr sachlich an die Angelegenheit heranzugehen. Das Verhältnis zwischen Anwalt und Mandant sollte ein Vertrauensverhältnis sein und sie sollten - sofern es keine gravierenden Umstände gibt - Ihrem Anwalt vertrauen. Dieser hat auch ein eigenes Interesse Sie richtig zu beraten. Schließlich haftet er persönlich für einen falschen Rat!

In der Sache selbst lässt Ihre Schilderung noch einige Fragen offen. Bitte teilen Sie mir über die kostenlose Nachfragefunktion mit, wenn ich irgendetwas falsch verstanden haben sollte. Ihre Großeltern besaßen ein Haus. Der Großvater ist vorverstorben. Die Großmutter verstarb ohne Hinterlassung eines Testamentes, da der Notar hievon abgeraten hatte. Ich unterstelle - und bitte korrigieren Sie mich falls ich das falsch sehe - dass die Großeltern auch kein gemeinsames Testament hinterlassen haben. Ihre Mutter ist das einzige Kind Ihrer Großeltern (?). Dies würde bedeuten, dass gesetzliche Erbfolge eingetreten ist und Ihre Mutter Erbin geworden wäre. Sie schreiben immer wieder davon, dass Ihre Mutter den Pflichtteil geltend machen würde. Also gibt es eventuell doch eine Erbeinsetzung einer anderen Person? Oder hat Ihre Mutter die Erbschaft ausgeschlagen und macht nunmehr den Pflichtteil geltend, was grundsätzlich nur unter engen Voraussetzungen überhaupt möglich wäre. Wenn Ihre Mutter tatsächlich aus welchen Grunde auch immer lediglich Pflichtteilsberechtigte wäre, stünde Ihr wohl wegen der erst vor zwei Jahren erfolgten Schenkung ein Pflichtteilsergänzungsanspruch zu. Der Notar wird Ihnen als Zeuge wohl tatsächlich nicht weiterhelfen. Denn selbst wenn sich dieser noch daran erinnert, dass Ihre Grußmutter geäußert hat, Ihre Mutter solle möglichst nichts erhalten, ist dies noch keine formgültige Enterbung.

Ich würde Ihnen gerne in dieser Angelegenheit zunächst beratend weiterhelfen, bräuchte dann aber dringend genauere Informationen, entweder über die kostenlose Nachfragefunktion oder gern auch per Telefon.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Mydlak
Rechtsanwalt

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