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Tierrecht bei Trennung


21.11.2007 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Wie ist die Rechtslage?
Mit meinem Lebensgefährten habe ich mir einen Hund gekauft. Im Kaufvertrag stehen wir beide (ich an erster Stelle), bezahlt hat den Hund (Schutzgebühr 60,00 Euro) mein Freund, ich habe dafür den Rest bezahlt (Ausrüstung 120,- Eurr) unterschrieben hat den Vertrag aber nur mein Freund.
Es steht uns eine Trennung bevor. Mein Freund will den Hund mitnehmen. Da ich aber die komplette Pflege übernehme (er geht ca. 2 h pro Woche mit dem Hund raus, ich min. 3 H täglich) möchte ich den Hund behalten.
Wir habe den Hund jetzt 2 Jahre.
Habe ich eine Chance den Hund zu bekommen?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

bei der Beantwortung der Frage gehe ich davon aus, dass Sie sich den Hund gemeinsam gekauft haben. Indiz dafür ist, dass Sie beide im Kaufvertrag aufgeführt wurden und sich die Kosten geteilt haben.

Sie und Ihr Freund sind beide gleichberechtigte Eigentümer des Hundes. Dies ist grundsätzlich unabhängig davon, wer im Kaufvertrag steht und auch unabhängig davon wer den Kaufpreis (Schutzgebühr) bezahlt hat. Ebenso unabhängig davon wer den Unterhalt für den Hund bestreitet oder in welchem Maße man sich mit ihm beschäftigt. Der Inhalt des Kaufvertrages ist allerdings ein Indiz dafür wer Eigentümer werden sollte.

Es kommt allein darauf an, an wen der Verkäufer den Hund übereignet hat. Selbst wenn der Verkäufer jedoch nur Ihnen oder Ihrem Freund die Leine allein in die Hand gedrückt hat, hat er an Sie beide übergeben. In diesem Falle hat der Annehmende im eigenen Namen und als Vertreter des anderen gehandelt, da einerseits Sie beide gemeinsam den Hund übertragen bekommen wollten und andererseits der Verkäufer seine Verpflichtung an beide zu erfüllen hatte (nach Kaufvertrag).

D.h. Sie sollten sich einigen wer den Hund bekommt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de
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