Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Tierrecht


| 22.07.2005 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Hund befindet sich auf meinem eingezäunten Grundstück, jagt die Katze der Nachbarin und verletzt die Katze, so dass sie eingeschläfert werden muß. Bin ich schadenersatzpflichtig?
22.07.2005 | 15:39

Antwort

von


221 Bewertungen
Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen gerne beantworten möchte.

Die Anspruchsgrundlage für eine entsprechende Haftung ist § 833 BGB. Danach ist derjenige, welcher ein Tier hält, verpflichtet, wenn durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt wird, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird (…) und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im verkehrserforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Grundsätzlich besteht demnach ein Anspruch, da das Einschläfern den Kausalzusammenhang zu der Bisshandlungen des Hundes nicht unterbricht. Das Verschulden wird vermutet, auch dass der Biss auf Ihrem Grundstück erfolgt ist, ändert daran grundsätzlich nichts, weil dies die grundlegende Gefährdungshaftung (es kommt lediglich auf die spezifische Tiergefahr an) nicht beeinflusst.

Allerdings kommt hier ein deutliches Mitverschulden der Nachbarin gem. § 254 BGB in Betracht. Da die Nachbarin Ihre Katze frei rumlaufen ließ, dürfte ein Mitverschulden vorliegen, das zwischen 50-100 % liegt. Der genaue Satz hängt von der Größe des Tieres und davon ab, welche Überwachungsmaßnahmen getroffen wurden. Ich würde allerdings, da sich der Hund auf Ihrem Grundstück bewegte, eher in Richtung 100 % ein Mitverschulden bejahen wollen.

Ich hoffe, Ihnen mit der summarischen Prüfung der Rechtslage weiter geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-
www.anwaltskanzlei-hellmann.de


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"preiswert, schnell, kompetent, super Einrichtung "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
5/5.0

preiswert, schnell, kompetent, super Einrichtung


ANTWORT VON

221 Bewertungen

Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Versicherungsrecht, Verkehrsrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht