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Tierabgabevertrag, Kaufvertrag, Tierabgabe


21.12.2007 09:15 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht



Wir haben am 2.11.2007 privat einen 4 Monate alten Mischlingswelpen für 300 Euro gekauft. Leider hat sich dieser nicht mit unserer Schäferhündin (6 Monate) verstanden. Beim Kauf haben wir einen Tierabgabevertrag unterschrieben in dem verlangt wurde, dass der Hund zum Verkäufer zurück muss, wenn wir ihn nicht mehr halten können. Die beiden Hunde haben sich leider nicht verstanden.
Letzte Woche haben sich die beiden Hunde dann so gebissen, dass wir uns mit dem Verkäufer in Verbindung gesetzt haben. Er meinte, dass wir abends den Hund zu ihm zurückbringen sollen, damit nicht noch schlimmeres passiert. Das haben wir dann auch getan. Als wir dort ankamen meinte er, dass er für die Rücknahme keinen Cent zahlen würde. Ist das rechtlich korrekt?
Auch hat er keinen Rückgabevertrag gemacht (so dass sicher noch unser Kaufvertrag gültig sein müsste) und nach langem Hin und Her hat er dann versprochen, das Geld am Montag 17.12. zu überweisen. Was er leider bisher nicht getan hat. Müssen wir dies nun so hinnehmen oder besteht die Zahlungspflicht von seiner Seite aus?
Danke schon im Voraus

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Sehr geehrte Fragenstellerin,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Sie haben gegen den Verkäufer einen Anspruch auf Bezahlung der 300 €.

Nach dem von Ihnen vorgetragenen Sachverhalt wurde zwischen Ihnen und dem Verkäufer – durch den Tierabgabevertrag – ein Kaufvertrag unter der aufschiebenden Bedingung geschlossen, dass eine Haltung durch Sie möglich ist. Da sich herausgestellt hat, dass dies nicht möglich ist, ist die Bedingung nicht eingetreten und Sie mussten den Hund zurückgeben.
Dies hat allerdings zur Folge, dass der Verkäufer seine Hauptleistungspflicht aus dem Kaufvertrag - die Eigentumsverschaffung - nicht erfüllt hat. Dadurch sind Sie auch nicht zur Erbringung der Gegenleistung – der Bezahlung – verpflichtet. Da Sie aber schon bezahlt haben, können Sie die Bezahlung vom Verkäufer zurückverlangen. Diesbezüglich sollten Sie dem Verkäufer eine Frist zur Rückzahlung setzen.

Ich hoffe, daß meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Müller
(Rechtsanwalt)
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