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Tiefgang Boot


06.09.2017 08:43 |
Preis: 25,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag. Wir haben vor einem halben Jahr ein Boot gekauft und vor ca 3 Wochen wieder verkauft. Gekauft haben wir es laut Beschreibung mit einem Tiefgang von ca 60 xm. Ebenso weiterverkauft. Die jetzigen " Eigentümer" haben bei sich im See eine max Waaertiefe von 50 cm. Allein durch Verdrängung bei Fahrt kommen in disem See Boote mit ca 40 cm Tiefgang weiter. Die jetztigen Eigentümer haben das Boot rausheben lassen und den Tiefgang bei 90 cm bemessen.
Zum Vorortbesichtigungstermin haben wir mitgeteilt dass wir den genauen Tiefgang nicht kennen da wir fas Boot nicht lange besitzen, es noch nie an Land hatten, wir aber vor Kaufabsxhluss die Möglichkeit eingeräumt dass sie den Tiefgang nachmessen können. Sie haben es gekauft und bei der Heimfahrt festgestellt dass sie nicht in ihren Hsfen kommen. Sie möchten den Kauf jetzt wandeln.

MfG Rsu

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Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Ihrer Schilderung greift § 442 BGB:

Danach sind die Rechte des Käufers wegen eines Mangels ausgeschlossen, wenn er bei Vertragsschluss den Mangel kennt.

Ist dem Käufer ein Mangel infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt geblieben, kann der Käufer Rechte wegen dieses Mangels nur geltend machen, wenn der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat.

Hier haben Sie mitgeteilt, dass Sie den genauen Tiefgang nicht kennen, also weder eine Garantie für eine bestimmte Beschaffenheit übernommen, noch den Mangel arglistig verschwiegen.

Wenn der Käufer dann auch die ihm angebotene Messung nicht vornimmt, ist es allein dann sein Problem, wenn das Boot nicht in den Hafen kommt.

Nach Ihrer Schilderung können Sie daher die Ansprüche zurückweisen.

Allerdings sollte der Kaufvertrag ergänzend geprüft werden, da dort vielleicht von Ihrer Schilderung abweichende Vereinbarungen aufgeführt worden sein können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle
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