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Ticketverkauf bei Ebay


16.11.2017 12:55 |
Preis: 25,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe zwei Bundesligakarten für ein Spiel bei Ebay Kleinanzeigen gekauft. Die Karten habe ich bei einer Privatperson gekauft. Er hat keinen Preis genannt, sondern ich musste ein Anegbot machen. Die Originalkarten kosten je 47,50 EUR. Ich habe ihm 160,00 EUR plus Einschreibekosten geboten und er hat sie mir verkauft.

Nach Erhalt der Karten und nach Rücksprache mit meiner Frau, die keine Lust hat, habe ich die Karten wieder bei Ebay Kleinanzeigen reingestellt. Es war das erste Mal, dass ich Tickets verkaufe. ich bin also mitnichten ein professioneller Händler.

Die Ticket, mit Abbildung, habe ich nachts mit VB reingestellt und unter dem Hinweis, dass die Karten 100,00 EUR gekostet haben inkl. Versand.

Am Morgen hat mich der Bundesligaverein aufgefordert die Auktion zu löschen und die Karten zurückzuschicken. Die Karten wären storniert und von ihm gelöscht worden.

Angeblich wollte ich die Karten zu überhöhten Preisen verkaufen. Das würde gegen §7 der ATGB verstossen und mit einer Strafe bis 2.500 Euro geahndet. Man würde nur 5% über Originalpreis akzeptieren.

Nach einer Email von mir an den Verein, bekam ich die Antwort:
"Sie wollten die Tickets nicht zum Originalpreis verkaufen, haben in der Anzeige nur den Originalpreis genannt. Preis war VB und die beiden Tickets senden Sie bitte wieder zurück".

Ist das rechtens. Kann der Verein das so einfach?

Mit freundlichen Grüßen


16.11.2017 | 13:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ein VB kann preislich nach oben und nach unten abweichen, allerdings dürfte das VB nicht ausreichen um zu belegen, dass Sie die Karten auch für einen höheren Preis verkauft hätten mit der Folge, dass der Einzug rechtswidrig gewesen ist und Sie auch Schadensersatz in Höhe der Ticketpreise verlangen können.

Machen Sie dies schriftlich und setzen eine Frist von zwei Wochen zur Zahlung. Sodan würde Ihnen der gerichtliche Weg offen stehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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