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Thujahecke vertrocknet

23.04.2019 00:29 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich wohne bis 30.Mai in einer EG Wohnung mit Sondernutzungsrecht und die gesamten 10 Jahre gab es für mich viele Probleme. Allerdings
gab es nur deshalb immer wieder
Ärger, weilIch keinen "Schoener Wohnen" Garten hatte, sondern nur Rasen. Auch der war immer wieder Anlass zu meckern. Es gab keinen Müll oder Messieverhalten.Mein Rollstuhl hat immer gestört! Ich ch bin 77Jahre alt, sitze im Rollstuhl wg. Querschnitt seit 2014.Es gab niemals ein Hiflsangebot seitens der ME. Ich habe versucht Hilfsgaetner zu finden, aber für 1/2Std. war es denen zuviei Aufwand. Auf der letzten EG Versammlung hatte ich die Bitte das SNR zurückzunehmen. Die Hausverwaltung hat das strikt zurückgewiesen, weil das Ein tragen nur Geld kostet beim Notar. Vor einem Monat hab ich endlich eine behinderten gerechte Wohnung gefunden und ich kann ausziehen.
Ich glaube, alles was ich bisher geschildert habe, ist gar nicht relevant.?
Das Gartenstueck ist an 3 Seiten mit einer Thujahecke eingefasst und das habe ich so übernommen.
Und sie ist auf einer Seite vertrock-net und muss nach Aussage eines Gärtner muss eineNeupflanzung
gemacht werden. Die anderen Seiten brauchen dringend Wasser und ich kann es nicht. Die Wohnung ist verkauft, aber anteilig muss ich für den entstandenen Schaden haften.
Die WE meinen, dass ich die Kosten übernehmen muß. Ich habe im Internet stundenlang geforscht und das Ergebnis war, das es ja Eigentum von allen ist und aus dem Grunde die Kosten aufgeteilt werden. Es gibt übrigens keine schriftliche Vereinbarung über das SNR.
Ebenfalls habe ich 2 Urteile gefunden, indem gesagt wird:aufgrund Alter, Behinderung, oderKrankheit die W E ein-
springen muss. Nebenbei bekommt mein Nachbar trotz Waessern im heißen Sommer inzwischen auch ca. 1 Meter vertrocknete Hecke! Laut Aussage des Gärtners zeigen die Wurzeln erst spät die jetzigen Schäden. Frage also:Wer muss die evtl. NEupflanzung bezahlen, nicht zu vergessen mein Handycap.
Mit freundlichen Grüßen
23.04.2019 | 01:09

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen nicht die Kosten für die vertrocknete Hecke alleine tragen.
Auch wenn Sie als Sondernutzungsberechtigter auf die gärtnerische Pflege und damit auch die Gestaltung des Gartens Einfluss nehmen, fällt es nicht alleine in Ihren Pflichtenbereich, die Beseitigung und Neupflanzung einer vertrockneten Hecke vorzunehmen. Eine Maßnahme, die nicht nur der reinen Gartenpflege dient, sondern das Erscheinungsbild des Gartens beeinflußt, zählt zur Instandhaltung und Instandsetzung, die aber wegen ihrer Bedeutung für das gemeinschaftliche Eigentum insgesamt nur von den Wohnungseigentümern in Ausübung ihrer gemeinschaftlichen Verwaltung getroffen werden kann. Dies gilt umso mehr, wenn die Bepflanzung der Hecke nicht durch Sie erfolgt sein sollte. Das Vertrocknen ist nicht nur auf Sie, sondern offensichtlich auch auf höhere Gewalt und das Unterlassen der Verwaltung bzw. der WEG zurückzuführen.

Zudem war der Verwaltung sicherlich bekannt, dass Sie zur Wässerung nicht in der Lage sind, so dass es im Rahmen einer ordnungsgemäßen Verwaltung notwendig gewesen wäre, für das Wässern zu sorgen.

Die Neupflanzung ist von der Wohnungseigentümergemeinschaft zu zahlen. Auf keinen Fall sind die Kosten von Ihnen alleine zu tragen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

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