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Thai-Ehefrau macht Schulden in Thailand

| 11.11.2018 09:32 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von


11:41

Ich bin seit zwei Jahren glücklich mit einer Thaifrau verheiratet. Sie ist 50, ich bin Rentner, 70 Jahre alt. Wir haben in Deutschland geheiratet.
Vor einem Monat ist sie zurück nach Thailand geflogen, weil ihre 20jährige Tochter schwer erkrankt ist.
Wir blieben in engem Emailkontakt. Vor wenigen Tagen erhielt ich von ihr die überraschende Nachricht, dass sie nicht nach Deutschland zurückkommt. Sie will sich einvernehmlich von mir scheiden lassen. Sie will wieder näher bei ihrer Tochter und ihren Eltern bleiben. Sie bittet mich sogar dabei um meine Unterstützung, weil sie sich im deutschen Recht nicht auskennt. Sie hat ihr eigenes Geld verdient als Angestellte in einem Wäschereibetrieb. Sie hat keine Vollmacht über mein Konto

Meine Frage: Kann meine Frau in Thailand Schulden machen, die ich zu bezahlen habe und die dann eventuell ein Inkasso-Unternehmen eintreibt??

11.11.2018 | 10:33

Antwort

von


(1067)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrter Fragensteller,

1) Grundsätzlich besteht auch nach deutschem Recht die Möglichkeit Trennungsunterhalt geltend zu machen:

Nach § 1579 Nr. 1 / 8 BGB ist hier aber meines Erachtens wegen der derzeit uU noch zu kurzen Ehedauer aber eine Versagung des Unterhalts möglich.

2) Im gesetzlichen Güterstanden ( = Zugewinnausgleich + Gütertrennung ) kann ihre Ehefrau in der Tat keine Schulden in ihrem Namen machen.

3) Aus taktischen Gründen ( Zugewinn, Versorgungsausgleich, uU Trennungsunterhalt bei noch längerer Ehedauer ) kann aber eine Scheidung ratsam sein.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- Rechtsanwalt -


Rückfrage vom Fragesteller 11.11.2018 | 11:39

Sorry, meine Frage galt weder Unterhalt noch Zugewinn noch Versorgungsausgleich sondern dem Schuldenmachen.
Wenn sich meine Frau ein Auto oder Haus kauft und nicht bezahlen kann, muss ich den Kauf bezahlen, evtl über ein Inkasounternehmen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.11.2018 | 11:41

Wenn Sie sich meine Antwort richtig durchgelesen hätten, wären Sie auf "2) Im gesetzlichen Güterstanden ( = Zugewinnausgleich + Gütertrennung ) kann ihre Ehefrau in der Tat keine Schulden in ihrem Namen machen." gestoßen.

Nach deutschem Recht also nicht.

Bewertung des Fragestellers 11.11.2018 | 12:19

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"

Die Antwort war wahrscheinlich rechtlich völlig korrekt, aber für mich zu juristisch. Für mich sind Gütertrennung etc irgendwie böhmische Dörfer. Die Antwort auf meine Nachfrage klang etwas pikiert. :-))
Trotzdem hat mich die Antwort ein bisschen beruhigt.

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Es ist für einen Anwalt relativ undankbar, wenn er 1 zu 1 sein bereits erteilte Antwort zitieren muss, weil die erste Antwort offenbar nicht gelesen wurde. "Pikiert" ist wohl eher das falsche Wort in dem Kontext. Vielen Dank für Ihre freundliche und gute Bewertung.

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Daniel Saeger »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.11.2018
3/5,0

Die Antwort war wahrscheinlich rechtlich völlig korrekt, aber für mich zu juristisch. Für mich sind Gütertrennung etc irgendwie böhmische Dörfer. Die Antwort auf meine Nachfrage klang etwas pikiert. :-))
Trotzdem hat mich die Antwort ein bisschen beruhigt.


ANTWORT VON

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