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Testamentvollstrecker nimmt Schätzwert und nicht Verkaufspreis vom Haus zugrunde

| 11.02.2017 21:31 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


23:50
Hallo, ich bin allein Erbe vom Haus meiner Mutter. Ich habe noch eine Schwester die enterbt ist. Ich ihr aber wenn sie möchte das Pflichtteil auszahle.
( ansprüche hat meine Schwester bis heute nicht gemacht ca 6 Mon her)
Das Haus wurde durch Gutachter mit 95.000 € geschätzt da ich einen Käufer für 70.000 € hatte brauchte ich keine Anzeige oder ähnliches veranlassen. Das Haus ist in keinem Guten zustand. Der Testamentvollstrecker gibt aber überall diese 95.000 € an z.B beim Amtsgericht so das ich nicht nur für die 70.000 € zahle sondern für 95.000 € die ich doch garnicht bekomme. So auch sein Honorar. Auch im Nachlassverzeichniss tauchen diese 95.000 € auf.
Maßgeblich ist doch für sein Honorar und für die Berechnung des Pflichtteils doch nur der tatsächlich erzielte Erlös??
Er meinte das das Haus erheblich unter Wert verkauft wurde.
11.02.2017 | 22:04

Antwort

von


(2309)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Um den gutachterlich festgestellten Wert angreifen zu können, müssen Sie sich argumentativ damit auseinandersetzen und auch hier die ortsüblichen Preise in vergleichbarer Lage und Ausstattung zusammentragen.
Gegen sämtliche Kostenbescheide kann dann auch Bescherde eingelegt werden, sodass der maßgebliche Wert der objektive Verkaufspreis ist und nicht der fiktive gutachterliche Wert. Es muss von Ihnen in diesem Rahmen bewiesen werden, dass Sie nicht "blind" verkauft haben, sondern dies der tatsächliche Marktpreis ist.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.02.2017 | 22:37

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Leider habe ich die nicht verstanden.
Ich kann keine Preise in vergleichbarer Lage oder ortsüblich zusammentragen, da in / am Haus noch 3 Geschäftsläden sind. Keine Möglichkeit irgendwie zu vergleichen. Gibt es denn auch Beträge oder % die besagen bis dahin ist Unterwert verkauft? Ich bin so froh einen Käufer zu haben da ich auch 800 km weit weg wohne. Sogar die Bank von dem Käufer sagte mehr wie 80.000 € ist es nicht wert. Das alles weiss der TV
Vielen Dank
Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.02.2017 | 23:50

Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst einmal müssen Sie gegen alle Kostenbescheide entsprechende Rechtsmittel gemäß beigefügt der Rechtsmittelbelehrung einlegen. So dann müssen Sie sich an das Gutachten halten, und dieses in so fern angreifen, als sie darlegen, dass eine höherer Verkaufspreis als 70.000 € zu keiner Zeit realisierbar wäre. Dies zeigt auch der Verkauf zu diesem Preis. Sodann ist nämlich der Testamentsvollstrecker an der Reihe und muss beweisen, dass das Haus unter Wert verkauft worden ist. Kann er dies nicht, wird das Gericht den entsprechenden Wert auf dem Verkaufspreis ansetzen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.02.2017 | 17:13

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"War hilfreich aber leider kein Ergebniss, wusste ich im Endefekt schon.
Hatte konkrete Schritte erwartet die nicht so umfangreich wären.

Trotzdem sehr nett. Danke schön"
Stellungnahme vom Anwalt:
Sie können gerne jederzeit weiter nachfragen. Wegen der umfangreicheren Schritte kann ich leider nichts dafür.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 12.02.2017
3,8/5,0

War hilfreich aber leider kein Ergebniss, wusste ich im Endefekt schon.
Hatte konkrete Schritte erwartet die nicht so umfangreich wären.

Trotzdem sehr nett. Danke schön


ANTWORT VON

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