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Testamentswiderruf


04.08.2007 05:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Sehr geehrte Damen und Herren,

gibt es eine gesetzliche oder plausible Begründung, diesen Widerruf anzuzweifeln?

Verhandelt wurde vor 2 Jahren ein Testamentswiderruf vor einem Notar.
Wortlaut: " Der Antragsteller vermag nach eigenen Angaben nicht hinreichend zu sehen. Er verzichtet darauf, dass ein Zeuge oder zweiter Notar dieser Verhandlung zugezogen wird.
Zur Frage der Geschäftsfähigkeit lag die als Anlage beigefügte ärztliche Bescheinigung des Arztes für Innere Medizin - 8 Tage alt - in Kopie vor, die bescheinigt, dass der Antragsteller
" zu Ort, Zeit, Person und situativ voll orientiert" sei. Ich, der Notar, habe mir keinen sicheren Eindruck über die Testierfähigkeit verschaffen können."

Vielen Dank.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Wer ein Testament aufsetzt muß testierfähig sein, d.h. kurz gesagt: er muß wissen, was er tut.

Grundsätzlich hat sich der Notar von der Testierfähigkeit des Testamentserstellers zu überzeugen.

Dies konnte er jedoch nicht und hat dies deshalb auch mitaufgenommen. Allerdings ist damit noch nicht festgestellt, das der Testamentsersteller nicht testierfähig war. Es kann jedoch ein Indiz dafür sein. Die Bescheinigung des Arztes ist allerdings ein Indiz dafür, dass der Testamentsersteller testierfähig war.

Sollten Sie weitere Anhaltspunkte für die nicht vorhandene Testierfähigkeit haben, können Sie gegen den Widerruf vorgehen, wenn Sie von der neuen Verfügung von Todes wegen belastet sind.

In diesem Falle sollten Sie mit Ihren Unterlagen einen Kollegen vor Ort mit der ausführlichen Prüfung beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt
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