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Testamentsvollstrecker / Verpflegungskosten

| 11.07.2019 18:12 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


22:05
In wie weit kann ein Testamentsvollstrecker von den Erben eine Pauschale für Verpflegung für die Tage seines Besuches am Ort der Erbschaft (Gespräche mit Banken, Steuerberatern etc.) in Ansatz bringen und wie hoch ist diese ?
11.07.2019 | 18:59

Antwort

von


(222)
Bosestraße 9
08056 Zwickau
Tel: 0375/35313120
Web: http://www.ra-lars-winkler.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,


Lassen Sie mich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:


In aller Regel, nämlich wenn nicht der Testamentsvollstrecker noch mit dem Erblasser eine solche Vergütung vereinbart hat oder so etwas im Testament angeordnet wurde, wird er den Posten nicht gesondert abrechnen können.

Das Gesetz sagt zur Vergütung eines Testamentsvollstreckers nicht viel. Lediglich in § 2221 BGB wird bestimmt, dass der Testamentsvollstrecker eine angemessene Vergütung erhalten soll, wenn nicht der Erblasser ( noch durch eine Vereinbarung des Erblassers mit dem Testamentsvollstrecker oder im Testament) etwas anderes angeordnet hat.

In der Praxis haben sich diverse Tabellenwerke herausgebildet, nach denen die Testamentsvollstrecker in der Regel abrechnen und deren Anwendung durch die Nachlassgerichte akzeptiert wird. Am häufigsten angewandt wird die neue Tabelle des rheinischen Notarvereins, es gibt auch andere wie zum Beispiel die von Klingelhöffer. Gemeinsam ist diesen Tabellenwerken, dass für die Tätigkeit des Testamentsvollstreckers Pauschalen angesetzt werden, welche sich nach dem Nachlasswert richten.

Das kann auch gar nicht anders sein weil Testamentsvollstreckung vieles bedeuten kann, von einem minimalen Zeitaufwand von einer Stunde pro Halbjahr bis zum Management eines mittelständischen Unternehmens in Vollzeit.

Einzelposten, auch eher skurrile wie Verpflegungspauschalen, sehen diese Tabellen nicht vor. Insofern sehe ich auch keinen Raum für eine solche Forderung, insbesondere wenn der Testamentsvollstrecker für seine Tätigkeit ansonsten nach einer gängigen Tabelle abrechnet. Damit ist dann alles abgegolten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Lars Winkler

Nachfrage vom Fragesteller 15.07.2019 | 13:47

Sehr geehrter Herr Winkler,
vielen Dank für die Beantwortung. Ich habe eine entsprechend positive Bewertung Ihrer Leistung in Ihr Guest-Book eingestellt.
Noch eine weitere Frage: wie sieht es mit den Reisekosten des Testamentsvollstreckers aus, wenn eine Honorierung nach der Düsseldorfer Tabelle vorgeschrieben ist ?
Mit besten Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.07.2019 | 22:05

Sehr geehrter Fragesteller,

Zu Ihrer Nachfrage Folgendes:

Eine Düsseldorfer Tabelle kenne ich nur aus dem Familienrecht; dort sind Unterhaltsbeträge niedergelegt. Vermutlich ist hier die sog. Neue Rheinische Tabelle gemeint. Dort sind solche Reisekosten nicht vorgesehen, vielmehr gibt es (je nach Tätigkeitsfeld und Schwierigkeit) abgestufte Pauschalen die sich am Nachlasswert orientieren.

Mit freundlichen Grüßen,

RA L. Winkler

Bewertung des Fragestellers 12.07.2019 | 13:27

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ANTWORT VON

(222)

Bosestraße 9
08056 Zwickau
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