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Testamentseröffnung - Muss nach dem Tod eines Elternteils das Testament veröffentlicht werden?

| 29.12.2009 16:48 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Eltern haben ein Berliner Testament verfasst. Sie sind Eltern mehrerer Kinder.
Nach dem Tod eines Elternteils stellt sich die Frage, ob das Testament veröffentlich werden muss, wenn ja wann, gibt es hierfür Fristen?
Die Banken-- und Versicherungsangelegenheiten sind bereits geklärt.
Haus u. Grundstückseigentum ist vorhanden, soll aber nicht auf den überlebenden Elternteil umgeschrieben werden.
Eigentlich liegt keine Notwendigkeit z. B. für die Beantragung eines Erbscheins vor.

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Unter der Testamentseröffnung versteht man das Verfahren, bei dem den Beteiligten der Inhalt des Testaments zur Kenntnis gebracht wird. Zuständig für dieses Verfahren ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Erblasser zuletzt seinen Wohnsitz hatte (Nachlaßgericht).

Das Nachlaßgericht wird von Amts wegen tätig, sobald ihm der Todesfall bekannt geworden ist. Das Gericht bestimmt daraufhin einen Termin zur Eröffnung des Testaments. Zu dem Termin werden die Beteiligten, z.B. die Erben und die Vermächtnisnehmer geladen. Durch die Eröffnung des Testaments erfahren die Erben von dem letzten Willen des Erblassers.


2.

Derjenige, der sich im Besitz des Testaments befindet, ist verpflichtet, das Testament unverzüglich nach dem Tod des Erblassers bei dem Nachlaßgericht abzugeben. Unverzüglich heißt, das Testament muß ohne schuldhaftes Zögern dem Gericht vorgelegt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.12.2009 | 17:31

zu Punkt 2. gilt die Verpflichtung das Testament unverzüglich beim Nachlaßgericht abzugeben auch bei einem gemeinschaftlichen Testament, in dem sich Ehepartner gegenseitig als Erben einsetzen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.12.2009 | 17:39

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Pflicht, das Testament beim Nachlaßgericht vorzulegen, gilt für jedes Testament, also auch für das gemeinschaftliche Ehegattentestament.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.01.2010 | 11:16

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