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Testament/Nacherbschaft ändern

| 29.04.2016 17:57 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


13:10

Zusammenfassung:

Fragen zur Änderung eines gemeinschaftlichen Testamentes bei Vor- und Nacherbschaft

Situation:

Im Jahr 1999 überschreibt Person A Person B in der Ehe ein Haus, dass Person A alleine aus eigenen Mitteln bezahlt hat.

Beim selben Termin wie oben unterschreiben Ehepaar Person A und Person B ein Testament, was von einem Notar vorbereitet wurde. Auf Empfehlung des Notars ist in diesem Testament festgelegt, was mit dem Haus passieren soll, wenn beide Personen (A und B) gleichzeitig zu Tode kommen. Das Ehepaar ist zum Zeitpunkt der Unterschrift kinderlos. Eigene gemeinsame Kinder nicht vorgesehen.
Person A hat aus erster Ehe zwei leibliche Kinder, die jeden Kontakt zu Person A meiden.

Im gleichzeitigen Todesfall werden als Nacherben und Ersatznacherben der Bruder, sowie die Eltern von Person B eingesetzt. Im Grundbuch wird Nacherbfolge festgelegt.

Im Jahr 2001 adoptiert das Ehepaar Person A und Person B ein Kind aus dem Ausland. Das Testament wird nicht verändert, „das könne man ja später mal machen".

Im Jahr 2008 verstirbt Person B. Person A wird Vorerbe.

2015 heiratet Person A Person C und möchte im Jahr 2016 das Testament dahingehend ändern, dass nach seinem Tod Person C Vorerbe und das adoptierte Kind Nacherbe wird.

Da Bruder und Eltern von Person B als Nacherben vorgesehen sind, bittet Person A diese, auf das Nacherbe zu verzichten, da die im Jahr 1999 festgelegte Erbfolge schon sehr lange nicht mehr dem tatsächlichen Willen des Erblassers entspricht. Verzichten würden die Nacherben jedoch nur, wenn Person C weder Vorerbe noch Wohnrecht eingeräumt wird.

Was kann man tun?


29.04.2016 | 18:16

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach § 2271 BGB: Widerruf wechselbezüglicher Verfügungen ist nach dem Ablebend es eine Ehegatten das Testament nicht mehr abänderbar, es sei denn es wurde in dem Testament vorbehalten.

Wenn keine einvernehmliche Regelung getroffen werden kann, dann besteht keine Möglichkeit der Änderung.

Je nachdem wie der Vorerbe von den § 2213 BGB: Gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen gegen den Nachlass befreit oder belastet geblieben ist, kann zu Lebzeiten gegebenenfalls über den Nachlass verfügt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)





Rückfrage vom Fragesteller 29.04.2016 | 22:15

In Bezug auf §§ 2213BGB: Darf Person A als Vorerbe einer Immobilie, diese an Person C ganz offiziell verkaufen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.04.2016 | 13:10

Ihre Nachfrage darf ich wie folgt beantworten:
Wenn der Vorerben von den genannten Regelungen im Testament befreit ist, so kann er das Grundstück verkaufen. Wenn keine Befreiung von den Regelungen der Paragraphen 2231ff BGB befreit ist und der Vorerbe dennoch einen Verkauf vornimmt, so kann dies von den Nacherben angefochten werden.

Bewertung des Fragestellers 30.04.2016 | 15:09

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30.04.2016
5/5,0

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