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Testament vorlesen

6. Januar 2021 10:24 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
Person A ist verstorben und hat in seinem Testament hinterlegt, dass die Ehefrau Person B das Testament vorlesen soll. Das Testament ist beim Nachlassgericht mit AZ YYYYYYY hinterlegt
Person B ist damit aber überlastet.
Frage 1 :
Kann Person B jemanden benennen, der das Testament vorliest und wie lange ist zeit jemanden zu benennen
Frage 2: Erbberechtigt sind die Kinder (Barvermögen, Lebensversicherung, Eigentumswohnung), Person B bekommt lebenslanges Wohnrecht in der Eigentumswohnung.
Wer vollstreckt dann das Testament?
Frage 3: Hypothekendarlehen der Wohnung und Lebensversicherungskosten werden vom gemeinsamen Girokonto Person A und B abgebucht. Person B will und kann die Raten nicht bezahlen, was passiert wenn diese zurückgebucht werden

6. Januar 2021 | 11:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

leider komme ich mit Ihrer Benennung der Personen und den jeweiligen Verpflichtungen nicht nach. Einerseits schreiben Sie, dass die Ehefrau dem B das Testament vorlesen soll, anderseits schreiben Sie dass B dazu nicht in der Lage sei.

Daher beantworte ich Ihre Frage wie ich den Sachverhalt verstanden habe:

Ist die Ehefrau nicht in der Lage das Testament dem B vorzulesen, kann sie grundsätzlich einen Dritten beauftragen, der Testament für die Ehefrau in Anwesenheit der Ehefrau und B vorliest.

Ist ein Zeitraum im Testament nicht bestimmt, sollte das Vorlesen schnellstmöglich erfolgen.

Ein Testament muss nicht "vollstreckt" werden. Jeder Begünstigte aus dem Testament muss sich selbst um seine Rechte kümmern. Etwas anderes gilt nur, wenn der Erblasser einen Testamentsvollstrecker benannt hat. Dieser überwacht die Umsetzung des Testaments.

Für die weiteren Zahlungen aus den Verbindlichkeiten des Erblassers (Darlehensraten etc.) sind die Erben verantwortlich. Daher können alle Nichterben diese Zahlungen einstellen. Sollten aber die Erben darüber informieren.

Dies gilt jedoch nur für die Verpflichtungen des Erblassers selbst. Sollten weitere Personen neben dem Erblasser (z. Bsp. die Ehefrau) den Darlehensvertrag mit abgeschlossen haben und / oder selbst zur Zahlung der Raten verpflichtet sein, müssen diese weiter bedient werden. IdR müssen sich die Erbengemeinschaft und die ebenfalls zur Zahlung Verpflichteten Personen die Raten gleichmäßig teilen.

Werden die Raten nicht mehr bezahlt oder zurückgebucht, wird der Gläubiger die Verträge über kurz oder lang kündigen und ggf. seine Ansprüche direkt und in voller Höhe durchsetzen. Welche konkreten Gefahren dafür bestehen, kann ohne Kenntnis der einzelnen Verträge nicht beurteilt werden.



Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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