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Testament vernichtet anstatt es abzugeben


| 05.10.2007 23:42 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Meine Eltern machten vor ungefähr 30 Jahren ein Berliner Testament. Nach dem Tode des letzten sollte das Erbe 50 : 50 zwischen meiner Schwester und mir aufgeteilt werden. Dieses wurde beim Amtsgericht hinterlegt. Da meine Schwester sich 20 Jahre nicht mehr um die Eltern gekümmmert hatte und ich immer für die Beiden da war und seit 13 Jahren wieder im Elternhaus lebe und meine Eltern auch gepflegt habe und in das Elternhaus investiert habe, erstellten sie ein Zusatz-Testament. Vater schrieb es handschriftlich mit Datum und Mutter und er haben es unterschrieben. Meine Schwester sollte den Brilliantschmuck erhalten und ich das Haus, da es meine Existenz ist. (Bin alleinstehend und habe mein Geschäft hier im Hause) Dieses Testament legte Vater in seinen Büroschrank. Kurz vor seinem Tod sagten Unsere Eltern, also Vater und Mutter zu meinem Sohn und mir, es ist alles schriftlich geregelt. Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Das Haus bleibt euch.
Nach Vaters Tod 2004 trat meine Schwester auf den Plan. Sie beeinflußte ganz offensichtlich unsere Mutter, die laut Zeugenaussagen plötzlich 100% charakterverändert war. (Mein Schwager ist Arzt und im Altenheim tätig.) Unsere Mutter schredderte das Testament. Meine Schwester gab das Haus nach Mutters Tod in die Teilungsversteigerung.
Ich habe Zeugen, daß unsere Mutter wie wahnsinnig geschreddert hat. Ich habe 2 Zeugen, die damals das Testament gelesen haben und es beschreiben können. Eine weitere Zeugin sagt aus, daß unsere Eltern ihr gesagt hätten, sie hätten alles festgelegt, das Haus wäre nach dem Tode meines. Meine Schwester rief in meinem Geschäft an und sagte:" Es ist nichts mehr da auf das du dich berufen kannst. Ab heute herrschen andere Gesetzte." Habe diesen Anruf auf Tonband und meine Mitarbeiterin als Zeugin.
Bekomme ich das Haus damit aus der Teilungsversteigerung?
Kann ich eventuell sogar zu meinem Recht kommen?

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.
Grundsätzlich kann eine derartige wechselseitige Verfügung von Todes wegen nach dem Versterben eines der Ehegatten nicht mehr ohne Weiteres widerrufen werden. Auch das Shreddern nützt dann nichts, sofern der Inhalt der Verfügung bzw. der Zusatzverfügung beweisbar und wirksam vorgelegen ist. In jedem Fall wäre unverzüglich das Nachlassgericht anzurufen. Sofern das Haus nach dem Testament dann Ihnen zuzusprechen ist, wäre der gegnerische Antrag zur Teilungsversteigerung ohne Aussicht auf Erfolg.Um keine wertvolle Zeit zu vergeuden sollten Sie umgehen einen erbrechtlich orientierten Kollegen/in vor Ort aufsuchen und mit der Sache betrauen. Nach Ihren Schilderungen bestehen durchaus Chancen auf das Haus.
Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -
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