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Testament für meinen Vater

| 25.11.2012 19:43 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


21:37
Mein Vater, 64 Jahre und seit über 20 Jahre geschieden, bittet mich um Hilfe bei dem
Aufsetzen seines handschriftlichen Testament. Die formalen Rahmenbedingungen eines handschriftlichen Testament sind uns bereits bekannt.

Mein Vater hat vier leibliche Kinder, 3 Kinder sind volljährig 1 Kind noch nicht (5 Jahre alt).

Das Minderjährige Kind, dass aus einer späteren Beziehung entstanden ist, soll nur den Pflichteil in Form einer Geldsumme erhalten. Die anderen 3 Kinder je den gleichen Teil aus der Erbmasse.

Ich habe die Wünsche meines Vaters nun in ein Dokument gefasst.
Mein Vater will den Inhalt des Dokumentes handschriftlich mit Ort, Datum und Unterschrift aufsetzen und in seinem Schließfach verwahren.

Anbei meine Fassung des Dokumentes, mit meinem Anliegen, ob dieses rechtlich
seinen Zweck erfüllt und belastbar ist ? Muss noch eine Formulierung beigefügt
werden ?


"""""""""

Testament

Ich, Erblasser, geboren am 01.01.1948 setze meine Kinder

Kind 1, geboren am 01.01.1977

Kind 2, geboren am 01.01.1980

Kind 3, geboren am 01.01.1985

zu gleichen Teilen als Alleinerben meines Nachlass sein.


Kind 4 (minderjährig) geboren am 01.01.2007 erhält seinen Pflichtteil.

Bis zur Volljährigkeit von Kind 4 muß die aus dem Pflichtteil resultierende
Geldsumme nach meinem Ableben in vollem Umfang Mündelsicher angelegt werden.


Dies ist mein letzter Wille.


Ort, den Datum Unterschrift Erblasser

"""""""""""



25.11.2012 | 20:21

Antwort

von


(342)
Raueneggstr. 41
88212 Ravensburg
Tel: 0751/25971
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Der Testamentsentwurf kann ohne Änderungen oder Ergänzungen verwendet werden.

Wie Sie wissen muss Ihr Vater das Testament vollstänig eigenhändig niederschreiben und mit Vor- und Familiennamen unterschreiben (§ 2247 BGB).

Die Anordungen hinsichtlich des Pflichtteils des minderjährigen Kindes sind zulässig und wirksam.

Was das Kind von Todes wegen erwirbt, haben die Eltern nach den Anordnungen des Erblassers zu verwalten (§ 1639 Abs. 1 BGB).

Abweichungen von den Anordnungen sind nach § 1639 Abs. 2 BGB nur entsprechend § 1803 Abs.2.3 BGB gestattet.

Nach § 1803 Abs. 1 BGB ist dies nur mit Genehmigung des Familiengerichts gestattet, wenn die Befolgung der Anordnungen das Interesse des Mündels gefährden würde.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Moosmann, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann

Nachfrage vom Fragesteller 25.11.2012 | 20:57

Besten Dank für Ihre schnelle und genaue Antwort !

Wenn ich richtig gerechnet habe, reduziert sich in diesem
Fall der Anteil des Kindes, mit dem Pflichtanteil auf 12,50% der
vorhanden Erbmasse, in Form einer Geldsumme ?



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.11.2012 | 21:37

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des gesetzlichen Erbteils (§ 2303 Abs. 1 BGB).

Wenn Ihr Vater außer den 4 Kindern keine weiteren gesetzlichen Erben hat, beträgt der gesetzliche Erbteil jedes Kindes 1/4. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte hiervon, also in Höhe von 1/8 des Nachlasswerts.

Der Pflichtteilsanspruch ist eine Geldforderung.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann


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Bewertung des Fragestellers 27.11.2012 | 22:20

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