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Testament des Onkels - Pflichtteilsanspruch?

29.02.2008 15:37 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Im Jahr 2001 ist mein Onkel verstorben und hat laut Testament die 3 Kinder aus 1. Ehe seiner bereits verstorbenen Ehefrau
als Erben eingesetzt. Damals lebte meine Mutter - die Schwester des Erblassers noch - (verstarb 2003) und hatte 2002 vom Gericht in der Nachlasssache ein Schreiben erhalten, welches heute nicht mehr auffindbar ist. Erst jetzt habe ich zufällig erfahren, dass mein Onkel ein kleines Vermögen hinterlassen hat. Ich habe noch eine Schwester und meine Frage ist nun: Sind meine Schwester und ich erbberechtigt? Wenn ja, wie hoch ist der Pflichtteil und an wen müssen wir uns wenden, um ein evtl. Erbe jetzt noch zu beantragen. Vielen Dank im voraus für Ihre Beantwortung.

29.02.2008 | 15:43

Antwort

von


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78462 Konstanz
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Weil Ihr Onkel ein Testament gemacht hatte, wurde sein Erbe aufgrund der sog. gewillkürten Erbfolge verteilt. Doch auch nach der gesetzlichen Erbfolge wäre Ihre Mutter nicht Erbin geworden, da die Kinder Ihres Onkels einen höheren Rang gehabt hätten, diese wären Erben 1. Ordnung gemäß § 1924 Abs. 1 BGB gewesen.

Ihre Mutter, Ihre Schwester und Sie hatten und haben weder einen Erb- noch einen Pflichtteilsanspruch gegenüber den Erben Ihres Onkels. Die Schwester und die Nichten gehören nicht zu den nach § 2303 BGB Berechtigten.

Ich bedaure, Ihnen kein für Sie günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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