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Testament, Haus, Überschreiben

| 30.04.2020 09:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Die Tante und der Onkel meines Mannes sind kürzlich verstorben. Der Onkel hat seinem Neffen bis zuletzt mündlich zugesagt das er das Haus bekommt. Leider wurde das vorhandene handschriftliche Testament nicht mehr geändert, hier sind die Kinder als Erben eingesetzt. Aber diese wollen weder Haus noch was anderes erben, auch sie würden gerne meinem Mann das Haus überlassen. Das Testament liegt dem Nachlassgericht schon vor, die Kinder haben aber noch keine Benachrichtigung erhalten. Die Kinder des Onkel haben noch Nachkommen und der Onkel hat eine Schwester(Mutter meines Mannes). Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, das mein Mann das Haus jetzt bekommen kann bzw das ihm das Haus übertragen wird? Oder hat man keine Chance mehr und muss es einfach laufen lassen und sehen was passiert?

30.04.2020 | 10:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Wenn die Kinder des Erblassers ausschlagen und dann die gesetzliche Erbfolge eintritt, wären zunächst deren Kinder erbberechtigt. Wenn auch diese ausschlagen wäre die Mutter Ihres Mannes erbberechtigt und dann Ihr Mann. Wenn sich alle Parteien einig sind, ist dies die sinnvollste Lösung. (Alle schlagen aus, bis der Neffe gesetzlicher Erbe wird).

Alternativ kann man versuchen die mündliche Zusage als Testament unter Zeugen umzudeuten. Wenn der Onkel immer wieder ernsthaft versichert hat, dass das Haus an den Neffen gehen soll und bloß "vergessen" hat sein Testament zu ändern, kann ein Gericht zu dem Ergebnis kommen, dass eine wirksame Erbeinsetzung vorliegt. Diese Fälle sind sehr selten und quasi nur möglich wenn alle Beteiligten sich einig sind. In aller Regel entscheiden Gericht im Sinne des vorliegenden Testaments. Dies besonders auch um zu verhindern, dass ein Erblasser jedes Wort auf die Goldwaage legen muss um nicht zu riskieren, dass sein Testament angegriffen werden kann. Vereinfacht gesagt, soll der Erblasser weiterhin jedem, alles versprechen können ohne daran gebunden zu sein. Knackpunkt ist hier die "ernsthafte" Absicht einen anderen zum Erben einzusetzen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen rechtlichen Überblick verschaffen. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 03.05.2020 | 18:07

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