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Testabonnement bei www.zentrada.de


03.05.2005 13:08 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo!

Ich hab - wie so viele - auch mal eine Frage, die mich schwer belastet. Ich hatte vor einiger Zeit mal (ca Ende Februar) ein Testabonnement bei der Handelsplattform Zentrada.de abgeschlossen, da ich mir die Produkte ansehen wollte. Die Testphase sollte 4 Wochen laufen, da ich aber während dieser Zeit (ich mache hauptberuflich Promotion) eine sehr schlechte Auftragslage hatte und somit erheblich in finanzielle Schwierigkeiten geriet, wurde mir mein Internet+Telefonanschluss gesperrt und ich hatte somit keine Mglichkeit die Testmitgliedschaft wieder zu kündigen. Als mein Anschluss dann irgendwann wieder frei war, habe ich eine eMail an die Betreiber dieser Plattform geschrieben mit der Bitte die Mitgliedschaft zu kündigen. Jedoch erhielt ich als Antwort, dass die Testphase bereits beendet sei und ich den vollen Jahresbeitrag in Höhe von 79€ entrichten soll. Ich schrieb somit wieder eine eMail und erklärte den Herrschaften, dass ich mich nicht früher melden konnte, da mein Anschluss gesperrt war. Allerdings interessierte die das bis heute nicht und die bestehen auf das Geld. Mittlerweile musste ich mich auch wieder arbeitslos melden und kann die Plattform so oder so nicht mehr nutzen, da diese ja für den gewerblichen Handel bestimmt ist! Meine Frage nun: "Bin ich wirklich gezwungen diese (mittlerweile) 89€ zu zahlen, obwohl ich ja eigentlich nie etwas unterschrieben habe?"

Vielen Dank im Voraus...MfG, *****

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Sehr geehrte Ratsuchende,

hier werden Sie um die Zahlung aller Wahrscheinlichkeit nicht herumkommen.

Dann die Sperrung des Anschlusses fällt allein in Ihren Risikobereich, zumal es auch öffentliche Fernsprecher und Postkarten gibt (Kündigungen sollten Sie immer schriftlich machen).

Wegen des Verstreichens der Kündigungsfrist ist daher zu zahlen.


Allerdings ist nicht ganz klar, warum nun 89,00 EUR gefordert werden:

Sollte es sich um Mahnkosten handeln, müssen Sie diese tragen.

Sollte das Abo sich erhöht haben, steht Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, dass Sie SCHRIFTLICH geltend machen sollten, da die Erhöhung offenbar nicht konkret bestimmt worden ist (BGH NJW 86, 3134).

Nur dann kommen Sie aber aus dem Vertrag heraus.


Ich bedauere, Ihnen keine bessere Auskunft erteilen zu können.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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