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Terrasse


| 20.08.2007 14:30 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrte Damen und Herren,
in einem Reihenhaus (Baujahr 1980) sind wir Eigentümer der Erdgeschoßwohnung. Die Terrasse gehört zum Sondereigentum der Erdgeschoßwohnung und erstreckt sich über die ganze hintere Hausfront (6,50m und einer Breite von 2,50m), begrenzt durch einen Zaun zum Nachbargrundstück und einem Gitter zur Kelleraußentreppe, die Terrasse ist nicht überdacht.
Diese Fläche (20m²) sowie ein befestigter Gartenweg (2,50m x 1,50m) werden zu 1/3 (wie Balkon und Dachterrasse) der Wohnfläche zugerechnet, d.h. 6,67 m². An der angrenzenden Gartenfläche (Rasenfläche) besteht ein Sondernutzungsrecht, ausschließlich für die Wohnung im Erdgeschoß.
Wir planen die alten, unansehnlichen Waschbetonplatten gegen hochwertiges Holz auszutauschen und die entstehenden Kosten selbst zu tragen. Der Untergrund wird dabei nicht mehr wie bisher versiegelt. Die Größe der Terrasse soll geringfügig geändert werden (5m x 5m) mit einem kleinen Seitenstreifen (Untergrund Kieselsteine) 1,50m x 2,5m für Wassertonnen.
Frage:
Ist die Fläche der Holzterrasse (25m²) weiterhin bei der Berechnung der Wohnungsgrundfläche zu berücksichtigen.
Ist die Fläche für die Wassertonnen (seitlich zwischen Nachbargrundstück und neuer Holzterrasse – 3,75 m²) bei der Berechnung der Wohnungsgrundfläche zu berücksichtigen.
Benötige ich die Zustimmung der übrigen Eigentümer?
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach §§ 13, 14 WEG können Sie mit Ihrem Sondereigentum nach eigenen belieben verfahren, soweit die Belange und die Sicherheit von anderem Sondereigentum und/oder Gemeinschaftseigentum nicht gefährdet wird. Das heißt, wenn durch die Baumaßnahmen keine Beeinflussung erfolgt oder die Sicherheit des Objektes gefährdet ist, benötigen Sie keine Genehmigung der Miteigentümer.

Die Anrechnung der Fläche erfolgt wie ursprünglich festgelegt bzw. vereinbart. Wünschen Sie nunmehr auf Grund der Umbaumaßnahmen eine andere Berechnung, so müssten Sie in diesem Fall die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer herbeiführen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.


Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

Nachfrage vom Fragesteller 21.08.2007 | 07:32

Vielen Dank für Ihre Beantwortung. Benötige ich für die Erweiterung der bisherigen Terrasse (Sondereigentum) von 6,50m x 2,50m auf 5,00m x 5,00m unter Einbeziehung eines Teils der Gartenfläche (Sondernutzungsrecht) die Genehmigung der übrigen Miteigentümer, oder ist dies eine bauliche Veränderung des gemeinschaftlichen Eigentums. Ist bei der Berechnung der Wohnfläche auch der neu eingerichtete Bereich für die Wassertonnen neben der Holzterrasse (Untergrund Kieselsteine) zu berücksichtigen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.08.2007 | 10:49

Ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Für die Einbeziehung der Gartenfläche, an welcher Sie nur Sondernutzungsrecht haben und im Gemeinschaftseigentum stehen, benötigen Sie die Genehmigung der übrigen Miteigentümer.

Wenn diese Fläche vorher mit berechnet wurde, so bleibt es auch nach der Veränderung bei der Anrechnung zur Wohnfläche. Wird dieser Bereich neu einbezogen, so findet er keine Beachtung bei der Wohnflächenberechnung.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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