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Telungsversteigerung

| 14.08.2015 19:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Anfrage:
Nach dem Tod unseres Vaters besitzt unsere Mutter 50% von unserem Elternhaus, wir jeweils 25% . Unsere Mutter hat eine vom Gericht bestellte Betreuerin, die auch Vollmacht über die Immobilie hat. Vor Monaten hat die Betreuerin unsere Mutter in ein Pflegeheim umgezogen. Nach dem Auszug unserer Mutter sind wir in unser Elternhaus eingzogen. Während einer Befragung durch das Amtsgericht erklärte sich unsere Mutter damit einverstanden, dass ihre Kinder das Elternhaus weiter bewohnen und nutzen. Wir bezahlen sämtliche Nebenkosten für das Haus und auch die nicht gedeckten Heimunterbringungskosten unserer Mutter.

Dennoch hat die Betreuerin über ihren Anwalt die Zwangsversteigerung am Vollstreckungsgericht erwirkt. Der Beschluss wurde uns zugestellt. Als Begründung wurde angeführt, dass wir unsere Mutter finanziell nicht unterstützen würden.

Frage: Wie können wir die Zwangsversteigerung von unserem Elternhaus verhindern?
Wer bezahlt Anwalts und Gerichtskosten?
Ist es sinnvoll zu den angegebenen Sprechzeiten beim Vollstreckungsgericht
vorzusprechen?
Können wir selber den begründeten Antrag auf einstweilige Einstellung des
Verfahrens stellen?

14.08.2015 | 21:23

Antwort

von


(1133)
Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
Tel: 03036445774
Web: http://www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Zwangsversteigerung können Sie nur verhindern, indem Sie die Betreuerin abziehen lassen. Das geht nur über das Betreuungsgericht. Um dafür Zeit zu gewinnen, sollten Sie bei dem Vollstreckungsgericht die einstweilige Einstellung des Verfahrens beantragen. Das können Sie ohne Anwalt machen. Ein persönliches Vorsprechen bei dem Vollstreckungsgericht bringt wenig, da dort keine Rechtsberatung erteilt werden darf.

Knackpunkt ist, dass der Antrag seitens der Betreuerin falsch begründet ist. Und da Zwangsversteigerungen oft nicht den Marktwert des Hauses bringen, ist auch von einer Veruntreuung auszugehen. Basierend darauf sollten Sie bei dem Betreuungsgericht Antrag auf Entpflichtung der Betreuerin stellen, und dabei auch darauf hinweisen, dass die Mutter auch gegen die Versteigerung ist. Anschließend sollten Sie bei dem Betreuungsgericht beantragen, dass Sie selbst als Betreuer eingesetzt werden. Danach können Sie die Zwangsversteigerung beenden, indem Sie den Antrag zurückziehen.

Allerdings ist das alles etwas kompliziert, daher sollten Sie sich von einem Anwalt begleiten lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 14.08.2015 | 22:14

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