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Telekommunikation-Mobilfunk-Vertrag

| 14.07.2009 11:20 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

können Sie mir mitteilen, was mit den Angeboten auf sich hat:
Handy-Vertrag ohne Schufa (Auskunft) oder Handy-Vertrag trotz negativer Schufa?
Sind diese Angebote legal? Welche Vorteile und Nachteile entstehen mir als Verbraucher bei einem solchen Vertrag?

Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Angebote über Handy-Verträge ohne SCHUFA sagen nur aus, dass das Unternehmen vor Abschluss des Vertrages keine SCHUFA-Auskunft über Sie einholt. Bei Handy-Verträgen trotz negativem Eintrag wird zwar meist eine Auskunft eingeholt bzw. die Vorlage einer Eigenauskunft verlangt, jedoch wird der Vertrag trotz negativem Eintrag in der Auskunft auf jeden Fall abgeschlossen.

Die meisten dieser Anbieter sind auch legal, jedoch ist dies nicht mit der Seriosität dieser Unternehmen gleichzusetzen.
In vielen Fällen versuchen die Anbieter solcher Verträge, den Kunden mit dubiosen Methoden Geld aus der Tasche zu ziehen.
Auch wenn die Verträge als "SCHUFA-frei" beworben werden, erfolgt grundsätzlich eine Bonitätsprüfung. Die wenigsten Unternehmen schließen Verträge, ohne zuvor eine Risikoprüfung für sich selbst vorgenommen zu haben. Und hierzu gehört nun mal eine Bonitätsprüfung.
Fällt diese Bonitätsprüfung schlecht aus, bieten die Unternehmen zwar dennoch Verträge an, hierbei entstehen jedoch meist Vorkosten oder die danach zu zahlenden Tarife sind schlechter als bei Anbietern, die vor Abschluss eines Vertrages immer eine SCHUFA-Auskunft einholen.
In den meisten Fällen hören sich die Angebote dieser Anbieter zwar verlockend an und der Vertragsabschluss erscheint schnell und einfach, im Endeffekt fährt der Verbraucher mit den so abgeschlossenen Verträgen aber schlechter und hat höhere Kosten zu tragen.

Bei Abschluss eines Handy-Vertrages sollte bei solchen Anbietern zumindest auf die nachfolgenden Punkte geachtet werden:
- Vorkosten werden in irgendeiner Form fällig
- Telefonisch ist Vermittler schwer zu erreichen oder es handelt sich um eine kostenpflichtige Nummer
- Firmensitz des Vermittlers nicht in Deutschland
- Die Internetseite enthält kein Impressum.

In solchen Fällen wird dringend von einem Vertragsabschluss abgeraten. Auch ansonsten sollte zunächst, auch bei negativem SCHUFA-Eintrag, versucht werden, ob bei einem anderen Anbieter der Abschluss eines Handy-Vertrages erreicht werden kann. Ein negativer SCHUFA-Eintrag führt nicht automatisch dazu, dass ein Handy-Vertrag bei anderen Anbietern abgelehnt wird.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

Rückfrage vom Fragesteller 14.07.2009 | 12:40

Sehr geehrte Frau Götten,

vielen dank für Ihre schnelle und kompetente Antwort. Die Antwort ist so umfassend, dass ich gar keine Nachfragen haben.

Sollte ich mal wieder ein Problem haben, wende ich mich gern an Sie. Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
M.M.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.07.2009 | 13:03

Sehr geehrter Fragesteller,

es freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte. Gerne stehe ich Ihnen jederzeit wieder für eine rechtliche Beratung und/oder Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

Bewertung des Fragestellers 14.07.2009 | 12:38

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