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Telekomgebühren


11.05.2005 23:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich habe bei der Telekom einen flatrate dsl 1000.Diesen habe ich online im Dezember 2004 umstellen lassen auf dsl 2000.Vorher habe ich mich aber mit der Hotline kurzgeschlossen und mir wurde gesagt,daß keine Gebühren bei der Umstellung von dsl 1000 auf dsl 2000 entstehen.Nun ist dies aber genau passiert.Die Telekom hat mir die Bereitstellungsgebühr in Höhe von 99 € nicht nur berechnet, sonder einfach mal so von meinem Konto abgebucht, obwohl überhaupt keine Abbuchungserlaubnis bestand.
1.Ist dies meiner Meinung eine eindeutige Falschberatung seitens des Telekom Mitarbeiters. Da ich diese Umstellung nie gemacht hätte,wenn man mir mitgeteilt hätte,daß dann nochmals die Bereitstellungskosten anfallen.Jetzt weigert sich die Telekom,mir die Bereitstellungsgebühren zurück zu erstatten.
2.Finde ich es eine Frechheit,einfach auf mein Konto zu zugreifen und sich einfach so zu bedienen.Die Frage bleibt,hat sich die Telekom damit strafbar gemacht und kann ich dagegen mit Erfolg angehen und besteht eine Chance,die Bereitstellungsgebühren wieder erstattet zu bekommen?
Mfg Heiden28

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:

Es dürfte ein Fehler auf Seiten der Telekom vorliegen. Nach meinen Informationen erhebt die Telekom bei einem Upgrade von T-DSL 1000 auf T-DSL 2000 eine Upgradegebühr von € 49,95. Bereitstellungskosten in Höhe von € 99,00 dürften also nicht angefallen sein.

Sofern also für diese Kosten keine Rechtsgrundlage in Form der Vertragsbedingungen besteht, wird die Telekom zur Erstattung der zur Unrecht erhobenen Kosten verplichtet sein.

Eine Strafbarkeit der Telekom scheidet aus. Strafbar könnte sich ohnehin nicht die Telekom als Unternehmen, sondern allenfalls der Mitarbeiter gemacht haben, der Ihnen gesagt hat, daß keine Kosten entstehen. Dann müsste er aber Betrugsvorsatz gehabt haben, den Sie nicht werden nachweisen können. Außerdem wird es Ihnen ohnehin schwer fallen, nachzuweisen, daß man Ihnen diese Auskunft gegeben hat, da dies ja nur im Rahmen eines (flüchtigen) Telefonats geschehen ist.

Die Abbuchung des Betrages dürfte durch eine erteilte Einzugsermächtigung für die fälligen Forderungen aus dem Telekommunikationsvertrag gedeckt gewesen sein. Haben Sie eine solche aber nie erteilt, stellt sich die Frage, wie die Telekom überhaupt an Ihre Kontodaten gelangt ist. In diesem Fall sollten Sie dies anwaltlich prüfen lassen und ggf. strafrechtliche Schritte einleiten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt
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