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Telekom ignoriert Kündigung - Schreiben

01.07.2008 11:30 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Anwälte,

ich brauche Hilfe. Ich habe bereits in 2007 meinen Internet-Anschluss bei der Telekom gekündigt. Am 15.05.2008 wurde mein Internet abgestellt, und die Kündigungsbestätigung kam per Post zum 16.05.2008.

Die Rechnungen kommen weiterhin für Mai, Juni und Juli. Nach telefonischer Anfrage bei der Hotline und etlichen Briefen wurde mir mitgeiteilt ich hätte noch einen Vertrag bis Ende 2009 !!!!

Auf die Kündigungsbestätigung und die Durchführung der Kündigung (Abschaltung Internt) wird überhaupt nicht eingegangen.

Mein neuer Anbieter kann das Internet nicht schalten, da die Telekom die Leitungen nicht freigibt.

Es würde sich ein Telekom-Mitarbeiter innerhalb der nächsten zwei Wochen melden mit dem Vermerk "ich möchte aus dem Vertrag raus"!!!!

Ich habe keinen Vertrag mehr und bin beruflich auf das Internt angewiesen.

Kann mir jemand einen Brief erstellen, den ich hinschicken kann und was kostet dieser? Unterlagen (Kündigungsschreiben etc.) wären vorhanden. Danke.

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Ihre Kündigung zum 15.05.2008 bestätigt wurde und auch gleichzeitig der Zugang abgeschaltet wurde, dann wurde damit auch die Kündigung ungeachtet irgendwelcher Mindestvertragslaufzeiten akzeptiert. Daran muss sich nunmehr auch gehalten werden. Ob seitens der Telekom diesbezüglich eine Verpflichtung bestand, kann meines Erachtens nunmehr dahinstehen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass in diesen Fällen die Korrespondenz mit rechtlich unversierten Sachbearbeitern nicht zielführend ist, da diese in Ihren Schreiben häufig ungeachtet der Rechtslage nur Textbausteine eines Schreibprogramms verschicken und auf die eigentliche Problematik nicht eingehen. Ihre Ausführungen lassen darauf schließen, dass dies auch im vorliegenden Fall möglicherweise so ist. Oftmals erreicht man erst dann einen Erfolg, wenn sich ein Anwalt der Sache annimmt, da dann erst der Vorgang an die Rechtsabteilung abgegeben wird, wo die Sache dann kompetent geprüft wird.

Wenn die Sachlage so ist, wie Sie sie schildern, sehe ich gute Erfolgsaussichten, was auch dazu führt, dass die Anwaltskosten im Rahmen eines Schadensersatzes bei der Gegenseite geltend gemacht werden können. Dennoch müssten Sie zunächst mit den Kosten in Vorlage treten.

Einer genauen Prüfung Ihrer Unterlagen vorbehalten müsste vorliegend

a) die Rechnungen unter Androhung einer sogenannten negativen Feststellungsklage zurückgewiesen werden.

b) die Gegenseite unter Androhung einer darüber hinausgehenden Klage aufgefordert werden, den geblockten Anschluss freizugeben.


Die Kosten hierfür berechnen sich nach dem Wert der bisherigen Forderungen sowie eines hypothetischen Werts des geblockten Anschlusses und dürften sich bei einer bloßen Außergerichtlichen Korrespondenz wohl im unteren 3-stelligen Bereich bewegen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben. Für die weitere Vertretung Ihrer rechtlichen Interessen in dieser Sache stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Meine Kontaktdaten habe ich unten angegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt


Carl-Spaeter-Str. 76
56070 Koblenz
Tel.: 0261 / 18501
Fax.: 0261 / 32134
e-mail: info@kanzlei-aust.com






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