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Telefon Leitung durch Hof


| 18.07.2007 19:13 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Hallo, meine Frage stellt sich wie Folgt zusammen.

Ich habe ein Haus von meinem Vater geerbt inkl. Grundstück.
Dieses Grundstück hat schon meinem Urgroßvater gehört, allerdings war es damals noch größer gewesen. Dies ging dann Zu einem zu meinem Vater und zum andern zu meiner Tante. Meine Tante hat dann auf ihrer Seite des Grundstücks ebenfalls gebaut.
Nun ist allerdings auch schon seit längerem meine Tante auch nicht mehr unter den lebenden und der Mann hat das Haus plus Grundstück verkauft.

Nun das Problem.

Der Anschlussverteiler (Übergabepunkt der damals Deutschen Post) befindet sich auf meinem Grundstück. Von dort geht ein Kabel in Richtung dem Haus das damals meiner Tante gehört hat.

Nun ist meine Frage ob man mich belangen kann wenn ich dieses Kabel schneide. Ich will den Verteiler versetzen lassen weil er mich an dieser Stelle beim Umbau des Hauses stört und es wäre sehr großer aufwand dieses Kabel auch wieder anzubinden.

Wäre über eine Auskunft sehr dankbar.

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Sehr geehrter Rechtssuchender,
Sie dürfen keines falls die Kabel einfach kappen. Die Verteilerkästen und das Kabel sind grundsätzlich Eigentum der DT. Post. Sie begehen eine Eigentumsverletzung wenn Sie Ihre geplante Handlung vornehmen und machen sich schadensersatzpflichtig. Gleichzeitig beseitigen Sie den Telefonanschluss des Nachbarn.
Vorgehensweise:
1.
Sie setzen sich mit der Dt. Post in Verbindung und beantragen die Versetzung des Anschlusskastens.
2. Sie informieren die Post darüber, dass die Anschlusskästen der zwei Grundstück zu trennen sind und der Anschlusskasten des Nachbarn bei diesem angebracht wird. Sollten Sie den jetzigen Zustand beibehalten, so müssen Sie bzw. die Post bei jeder Störung und eventuellen Abschaltung den Nachbarn um sein Einverständnis bitten.
3.
Für den Umbau sollten Sie genau planen, wohin Sie diesen Kasten setzen lassen.

Nach Ihrer Beschreibung gehe ich davon aus, dass die Grundstücke auch getrennt und separat im Grundbuch eingetragen sind. Sie können in dem Fall so wieso eine Trennung der Übergabestelle fordern.
Ich hoffe diese Kurzdarstellung hilft Ihnen vorerst.
Mit freundlichen Grüßen
Steffen Rogge
Rechtsanwalt
RA Balan Stockmann & Partner

Nachfrage vom Fragesteller 18.07.2007 | 19:40

Hallo Herr Rogge,

die beiden Grundstücke sind separat im Grundbuch eingetragen.
Wie muss ich denn da vorgehn um die Trennung der Anschlüsse zu fordern? Auf der anderen Seite bin ich davon ausgegangen das das Eigentum der Post an dieser "Verteilerglocke" aufhört. Da nur das ankommende Kabel von der Straße her verplompt ist. Die Kabel die einmal bei mir ins Haus gehn und das Kabel das zum andern Grundstück läuft sind frei zugänglich.

Kann ich der Post bzw. ja heute Telekom eine Frist setzen bis wann das gemacht sein muss und dann das Kabel durchtrennen? Wer muss die Kosten tragen die für die Trennung der Anschlüsse anfallen?

Ergänzung vom Anwalt 18.07.2007 | 19:47

Sehr geehrter Rechtssuchender,
Sie sollten der Post Ihre Umbauabsichten mitteilen und den Beginn der Arbeiten terminlich benennen. Dann sollen Sie die Post unter Fristsetzung auffordern, dass der Anschlusskasten so versetzt wird, dass er nicht stört. Näheres müssten Sie eventuell vor Ort mit einem Mitarbeiter der Post besprechen.

Die Post ist und bleibt die das Kabel und die Verteiler bereitstellende Unternehmen. Dieses gilt auch für die Zuleitung vom Verteiler zum Nachbarn. Unabhängig davon ist, wer Telefonvertragspartner ist. Sollte sich die Post nicht zuständig sein, so müssen Sie sich an die Deutsche Telekom wenden, welche die Hardware von der Post übernommen hat.

Bitte beachten Sie aber, dass Sie das Kabel zum Nachbarn auf keinen Fall selbst trennen dürfen.
Mit feundlichen Grüßen
Steffen Rogge
Rechtsanwalt
RA Balan Stockmann & Partner
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