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Teilzeitmitarbeiter schrittweise durch Arbeitsgelegenh. mit Mehraufwandsent. ersetzt

| 06.09.2013 20:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin unbefristet angestellt im öffentlichen Dienst. Mein Arbeitsvertrag war ein Vollzeitvertrag wurde jedoch aufgrund geringerer Auslastung im gegenseitigen Einvernehmen auf 20 Arbeitsstunden wöchentlich reduziert.

Nach kurzer Zeit wurde ich täglich 2 Stunden unterstützt durch eine Kollegin aus der gleichen Gemeinde mit anderer Tätigkeit, deren Arbeitsaufgabe ebenfalls nicht mehr für ihre Stundenzahl ausreichte. Damit diese Kollegin keine Stunden reduzieren musste hat sie mich unterstützt. Ich wurde nicht gefragt ob ich diese 2 Stunden haben möchte um wieder Arbeitszeit aufzustocken.

Inzwischen ist diese Kollegin im Ruhestand. Sie wurde nun ersetzt durch Arbeitslosengeld II Empfänger mit Arbeitsgelegenheit auf Mehraufwandsentschäfigung wieder ohne das ich gefragt wurde ob ich die zusätzlichen Stunden übernehme.

Es ist inzwischen ein weiterer erhöhter Arbeitsaufwand gegeben. So dass ich mit meinen wöchentlich 20 Stunden die Arbeit nicht mehr schaffe. Auch hier wurde ohne mich zu fragen einfach eine Arbeitsgelegenheit auf Mehraufwandse. geschaffen. Ich werde nunmehr durch 2 Personen unterstützt bei immer noch 20 Arbeitsstunden als einzige regulär Beschäftigte.

Nun soll letzten Endes ein 450 EUR Job mit einer Neueinstellung den erhöhten Arbeitsmehraufwand abdecken. Ich habe meinen Arbeitgeber mehrfach angesprochen und gebeten meine Stunden zu erhöhen.

Zusammengefasst habe ich mich beworben auf die erforderliche Stundenanzahl meiner eigenen Arbeitsstelle die Schrittweise durch externe Arbeitskräfte ersetzt wurde und dadurch mein Arbeitgeber kostengünstig meine reduzierten Arbeitsstunden neu besetzt.

Ist dies rechtlich in Ordnung? Sollte oder muss mein Arbeitgeber nicht zuvor mich fragen ob ich meine Stundenzahl wieder erhöhen möchte. Insbesondere da ich ihn mehrfach darauf angesprochen habe und wir im Einvernehmen aufgrund weniger Arbeit die Stunden reduziert haben ich aber nie ausgeschlossen habe bei mehr verfügbarerer Arbeit die Stunden aufzustocken.

06.09.2013 | 22:01

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal müsste im Arbeitsvertrag geschaut werden, ob dort eine Klausel hinsichtlich der Wiedereinsetzung zur Vollzeitkraft gegeben ist, oder aber die Reduzierung der Stunden auf Dauer angelegt ist.

Wenn keine Klausel vereinbart worden ist, hat der Arbeitnehmer grundsätzlich keinen Anspruch darauf, wieder eine Vollzeitstelle zu erwerben.

Folgender Ausnahme aber nach § 9 TzBfG :

"Der Arbeitgeber hat einen teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer, der ihm den Wunsch nach einer Verlängerung seiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeit angezeigt hat, bei der Besetzung eines entsprechenden freien Arbeitsplatzes bei gleicher Eignung bevorzugt zu berücksichtigen, es sei denn, dass dringende betriebliche Gründe oder Arbeitszeitwünsche anderer teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer entgegenstehen."

Sie sollten daher einen Antrag nach obiger Vorschrift stellen und sodann wenn nötig und gewollt, eine Feststellungsklage aufgrund Ihres Vollzeitangebotes einreichen (vgl. Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Beschluss vom 21.03.2013 (Az. 6 TaBV 9/12 )) Diese Information sollten Sie außerdem dem Personalrat mitteilen, da weitere Einstellungen in diesem Fall rechtswidrig wären.


Bewertung des Fragestellers 06.09.2013 | 22:13

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