Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Teilzeit in Elternzeit - Arbeitgeber will Bestandvertrag ändern.

06.11.2013 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung: Stundenreduzierung bei Teilzeit in Elternzeit

Meine Teilzeitvereinbarung währen der Elternzeit geht noch einige Jahre. Ich arbeite derzeit 3 Tage die Woche für 20 Stunden. Da es meiner Firma nicht so gut geht, hat mir diese vorgeschlagen:

1. Wir reduzieren die Stunden auf 10 bis gar Null Stunden ab Januar 2014. Ich möchte das aber nicht. Muß ich dem zustimmen? Gibt es ein Gesetzt, dass der AG das nicht darf?
2. Wir lassen die ganze TZ ruhe und ich könnte ja Rechnungen schreiben, wenn sie mich brauchen. Darf man seinem eigenen AG Rechnungen schreiben in der Elternzeit, wenn man keine TZ Vereinbarung hat?
3. Was kann der AG rechtlich tun, wenn ich einfach darauf bestehe, das mein Bestandsvertrag so weiterlaufen soll?

DANKE.

Einsatz editiert am 06.11.2013 15:22:58

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Wir reduzieren die Stunden auf 10 bis gar Null Stunden ab Januar 2014. Ich möchte das aber nicht. Muß ich dem zustimmen? Gibt es ein Gesetzt, dass der AG das nicht darf?

Sie müssen einer Stundenreduzierung nicht zustimmen. Der Arbeitgeber kann nicht einfach einseitig den Vertrag abändern. Eine solche Vorgehensweise ist in der Regel auch nicht vom Weisungsrecht des Arbeitgebers umfasst. Eine ausdrückliche gesetzliche Regelung hierzu gibt es nicht. Es gilt aber auch im Arbeitsrecht, dass bestehende Verträge einzuhalten sind.

2. Wir lassen die ganze TZ ruhe und ich könnte ja Rechnungen schreiben, wenn sie mich brauchen. Darf man seinem eigenen AG Rechnungen schreiben in der Elternzeit, wenn man keine TZ Vereinbarung hat?

Grundsätzlich ist diese Idee möglich, die Umsetzung ist jedoch nicht ganz einfach. Um Rechnungen ausstellen zu können, müssen Sie beim Finanzamt eine selbständige Tätigkeit mit allen Konsequenzen anmelden. Es kann sein, dass Sie dann umsatz- und gewerbesteuerpflichtig werden und sich selbst krankenversichern müssen. Zudem müssen diese Einnahmen auch versteuert werden. Rein rechtlich ist sind hier mehrere Konstellationen denkbar, die von einer Kündigung bis zur Vertragsaufhebung reichen können. Alternativ könnten Sie offiziell natürlich eine Nebentätigkeit ausüben und nach der Elternzeit zu den früheren Konditionen zu Ihrem Arbeitgeber zurückkehren. Ich warne allerdings ausdrücklich davor, hier ohne weitere anwaltliche und ggf. steuerliche Beratung zu handeln, da hierzu die bestehenden Verträge erst eingesehen und geprüft werden müssen. Zudem ist nach Ihren Angaben nicht klar, ob Sie nach Beendigung der Elternzeit wieder Vollzeit zu Ihrem Arbeitgeber zurückkehren werden oder nicht. Eine Vertragsprüfung kann naturgemäß nicht über diese Plattform geschehen. Ich bin aber gern bereit, Sie hier im Rahmen einer Mandatserteilung weitergehend zu beraten. Kontaktieren Sie mich dazu am besten einfach per E-Mail.

3. Was kann der AG rechtlich tun, wenn ich einfach darauf bestehe, das mein Bestandsvertrag so weiterlaufen soll?

Mit Bestandsvertrag ist der Teilzeitvertrag gemeint?

Grundsätzlich wäre hier, will der Arbeitgeber die Vertragsbedingungen ändern, eine Änderungskündigung auszusprechen oder eine einvernehmliche Lösung mit Ihnen zu suchen.

Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:
Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70081 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Obwohl ich viele - laienhafte - Fragen gestellt habe, hat RA Raab alles umfassend, verständlich und äußerst prompt beantwortet. Selbt meine ausführlichen Rückfragen hat er umgehend und umfassend geklärt. Ich würde mich bei ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich denke, mit der juristischen Einschätzung von RA Braun ist die Einordnung einer Tätigkeit als Immobilienverwalter entweder als sonstige selbstständige Tätigkeit nach § 18 Abs. 1 Nr. 3 oder als gewerbliche Tätigkeit mit der ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für diese erste Hilfe! Hat mir sehr weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER