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Teilwiderspruch gegen Mahnbescheid sinnvoll?

| 20.06.2013 08:10 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe einen Mahnbescheid über 1500€ + Verfahrenskosten und Zinsen erhalten. Die Forderung (1500€) sind korrekt, ich hatte jedoch die Zahlung vorab an eine Bedingung geknüpft, die von der Gegenseite nicht erfüllt wurde. Ich hatte nun vor einen Teilwiderspruch einzulegen gegen die Verfahrenskosten und die Zinsen. Daher nun meine Fragen:

1. Sollte die Gegenseite deswegen Klage gegen mich einreichen, kann ich diese Klage dann noch mit sofortiger Zahlung der Verfahrensgebühren und der Zinsen verhindern?
2. Wenn ja, mit welcher zusätzlichen Summe muss ich dann rechnen?

Sehr geehrter Ratsuchender,


sollte die Klage eingereicht sein, kann eine spätere Zahlung die Klage nicht verhindern. Es würde dann wohl die Erledigung des Rechtsstreites erklärt und wechselseitige Kostenanträge gestellt werden.



Die zusätzlichen Kosten sind schwer zu beziffern, da nicht bekannt ist, in welcher Höhe diese Nebenforderungen geltend gemacht werden.

Unterstellt man einen realistischen Wert bis 300 € für das weitere streitige Verfahren, würden die weiteren Verfahrenskosten rund 100 € betragen.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

Nachfrage vom Fragesteller 20.06.2013 | 08:36

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Was genau bedeutet das für mich?

"Es würde dann wohl die Erledigung des Rechtsstreites erklärt und wechselseitige Kostenanträge gestellt werden."

Bedeutet diese Aussage, dass das Gericht dann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Klage gar nicht zulassen würde und die aufgetretenen Kosten dann im Nachgang gezahlt werden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.06.2013 | 08:52

Sehr geehrter Ratsuchender,


das bedeutet für Sie, dass die Klage sehr wohl zugelassen wird. Nach Klageerhebung ist dann das erledigende Ereignis ( Zahlung ) eingetreten.

In der Hauptsache wird das Gericht also nicht mehr entscheiden, sondern darüber, wer die Kosten für dieses zunächst eingeleitete und dann erledigte Klageverfahren zu tragen hat.

Dabei wird das Gericht prüfen, wer bei Durchführung des Verfahrens gewonnen oder verloren hätte. Derjenige hat dann die Kosten zu tragen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
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Bewertung des Fragestellers 20.06.2013 | 08:55

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FRAGESTELLER 20.06.2013 4,8/5,0