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Teilverschuldetes Erbe angetr.,vom Strafrichter aD,geteilt,,jetzt ist Erbe =Schulden

| 30.01.2014 22:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


19:00

Vor 3 J.starb unter tragischen Umständen,meine Schwester,niedergelassene Hautärztin.Das Erbe habe ich ,als einzige Erbin angetreten,da der Praxisverkauf,die vorhandenen Schulden gedeckt hätte und ich so zwar nichts geerbt hätte,ihre Praxis aber in ihrem Sinne,Patientennah,weitergeführt worden wäre!Das Erbe bestand also aus der Praxis(deren
Wert ,die vorhandenen Schulden,gedeckt hätte) und den Schulden! Habe mit einem Arzt,der
fest entschlossen war die Praxis zu übernehmen,ein Vorvertrag abgeschlossen,so das ich mich,nach unzählichen,rechtlichen Absicherungen,in Sicherheit ,wiegte!Die Fristen,Regeln,nach denen sich,die ganze,niedergelassene Ärzteschaft in Deutschland,
richtet,habe ich eingehalten,im Einvernehmen,mit der Kassenärztlichen Vereinigung!
Die Ärztekommision,war auch mit der Praxisübergabe einverstanden,die Sache wäre fast beendet gewesen,wenn nicht eine halbtags arbeitende Ärztin ,Einspruch erhoben hätte:sie
wäre die bessere Kandidatin(die aber nur cca 1/4 vom Wert,bereit war,zu bezahlen). Zu dieser Zeit habe ich dann ein Medizinrechtler beauftragt,mir bei dem nun stattfindenden Berufungsausschuß zu helfen!Den Vorsitz hatten diesmal;nicht mehr die Ärzte,sondern ein
ehemaliger Strafrichter aD.(also,total fachfremd!).Der mich vertretende Medizinrechtler,hätte zu dem Zeitpkt. noch Einspruch erheben können,damit dieser Berufungsausschuß,nicht
stattfindet!Hat er aber nicht getan,und ich wußte von dieser Möglichkeit nicht!Also fand og
Termin statt: der ehemalige Strafrichter aD,entschied: es gibt diese Praxis nicht mehr(Patienten hätten sich verlaufen,usw. Vor ihm(Richter,saß aber der nach wie vor kaufwillige Arzt,mit dem ich den Vorvertrag hatte!)Die Patienten,hatten sich nicht verlaufen,ich habe,wie alle anderen Ärzte ,in D ,die Fristen,eingehalten!Also war mit diesem
Richterspruch,die Praxis,als inexistent erklärt worden,obzwar der willige Käufer vor Richter
Henrich saß,der Gesundheitsminister,mir genau für diesen Fall bescheinigt hatte,das die Übergabe,korrekt verlaufen ist!Was mir blieb,dank Richter aD Henrich,waren 50.000 Euro
Schulden!! Alle befragten Medizinrechtler,sagten,dies sei ein Präzedenzfall !Mir blieb laut Richter,nur der Gang zum Sozialgericht Mainz,wo die Unterlagen,nunmehr seit 3 Jahren
liegen.Nach dem Schreiben des ehemalig. Gesundheitsministers Hr. Bahr,sind diese 50.000 Euro Schulden,existenz gefährdend! Nicht so sah es der zuständige Richter am Sozialgericht Mainz! In welchen finanziellen Sphären,bewegen sich solche Sozialrichter?
Meine Frage wäre nun: ist es denn möglich,rechtens,ein Erbe ,einfach so ,nach Gutdünken zu teilen und den Erben in eine unverschuldete existentielle Not zu bringen? (mit Familie!)Kann der Rechtsanwalt ,der kein Widerspruch,gegen das Stattfinden des Berufungsausschußes,eingelegt hatte,haftbar gemacht werden?Die Rechnung des mich vertretenden RA ,belief sich,für eine 3/4 Stunde Verhandlung,auf 8.000 Euro+ 7.000 Euro
für dasselbe,an den kaufwilligen Arzt,d.h. 15.000 Euro hat uns dieser(den Prozess verlierenden ) Rechtsanwalt,in Rechnung gestellt!Dabei sind mir,durch seine "unwissende Tätigkeit",Schulden von 50.000 Euro entstanden!
Wäre Ihnen für eine Antwort auf folgende Fragen,sehr dankbar :darf man ein Erbe ,so ohne Weiteres ,teilen? Kannn der RA ,für den unterlassenen Widerspruch,der den Berufungsausschuß ,möglicher weise,verhindert hätte,
haftbar gemacht werden?(sicher hätte er in so einem Fall,keine so deftige Rechnung stellen können!).Ein Honorar für den Streitwert( inexistente Praxis)dafür 50.000 Euro Schulden,scheint mir ,mit 15.000 Euro,doch ziemlich hoch!?Kann die Rechnung trotzdem stimmen?Vielen Dank für Ihre Mühe!

30.01.2014 | 23:17

Antwort

von


(817)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Diese möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

1. Darf man ein Erbe ,so ohne Weiteres ,teilen?

Sofern es mehrere Erben gibt, was bei Ihnen offensichtlich der Fall ist, kann grundsätzlich jeder Miterbe die Aufhebung der Erbengemeinschaft verlangen.

Sollten die anderen Miterben sich weigern, bestünde die Möglichkeit einer sog. Teilungsklage vor dem zuständigen Nachlassgericht.

Im Rahmen einer solchen Klage darf das Erbe grundsätzlich von Richter aufgeteilt werden.

Der Richter kann aber nicht aufteilen wie er möchte, sondern muss gerecht aufteilen, insbesondere die Erbquoten einhalten.

Macht der Richter hier Fehler, kann gegen das Urteil innerhalb einer bestimmten Frist (ein Monat ab Zustellung) Rechtsmittel Eingelegt werden.

Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist wäre das Urteil dann rechtskräftig, sofern keiner der erben Rechtsmittel eingelegt hat.


2. Kann der RA ,für den unterlassenen Widerspruch,der den Berufungsausschuß ,möglicher weise,verhindert hätte, haftbar gemacht werden?(sicher hätte er in so einem Fall,keine so deftige Rechnung stellen können!).

Grundsätzlich könnte der Kollege sich tatsächlich schadensersatzpflichtig gemacht haben, sofern der Widerspruch Erfolg gehabt hätte.

Dieses sollte in Ihrem Fall näher geprüft werden. Ich sehe jedenfalls deutliche Anhaltspunkte für einen Schadensersatzanspruch.

Bitte sehen Sie mir nach, dass ich Ihnen im Rahmen einer Erstberatung aus der Ferne ohne Kenntnis aller entscheidungserheblicher Sachverhaltsangaben keine abschließende Antwort / Einschätzung geben kann.

3. Ein Honorar für den Streitwert( inexistente Praxis)dafür 50.000 Euro Schulden,scheint mir ,mit 15.000 Euro,doch ziemlich hoch!?Kann die Rechnung trotzdem stimmen?

Ohne genau zu wissen, was der Kollege getan hat und wie der Prozess abgelaufen ist läßt sich leider keine abschließende Antwort geben.

Sofern man aber nach Maßgabe des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes geht, halte ich 15.000.- € in der Tat für zu hoch. Dieses wäre bei einem Streitwert von ca. 300.000.- € angemessen.

Eine abschließende Antwort ist aber ohne Kenntnis aller Umstände wie bereits gesagt an dieser Stelle leider nicht möglich.

Im Ergebnis rate ich Ihnen, den Fall abschließend von einem Rechtsanwalt unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles prüfen zu lassen. Sehr gerne können Sie sich diesbezüglich auch an meine Kanzlei wenden.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Rückfrage vom Fragesteller 03.02.2014 | 01:17

Der Anwalt hat mich missverstanden:denn ich habe ausdrücklich

geschrieben:ich bin ALLEINERBIN; diese Tatsache ändert aber den

ganzen Sachverhalt,also auch die Antwort. MfG Ihre Ratsuchende

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.02.2014 | 19:00

Sehr geehrte Ratsuchende,

der Umstand,dass Sie Alleinerbin sind,ändert an den Antworten zu 2. und zu 3. grundsätzlich nichts.

Zu Ihrer Frage zu 1. ist auszuführen,dass weniger eine Zerschlagung statt gefunden hat,sondern der Richter die Praxis als nicht existent erachtet hat.

Dieses Ergebnis muß nicht richtig sein.Auch ein Unternehmen/Praxis kann vererbt werden.

Ob das Unternehmen hier noch existent war und somit hätte vererbt werden können,hätte durch ein Sachverständigengutachten geklärt werden müssen.

Ich halte die Entscheidung des Richters nach Ihrer Schilderung angreifbar,zu den abschließenden Erfolgsaussichten eines Vorgehens gegen die Entscheidung kann ich ohne Kenntnis des gesamten Falls leider nicht viel sagen.

Mit freundlichem Gruß

Dr.Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 09.02.2014 | 20:47

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Nachdem meine Nachfrage beantwortet wurde,muß ich meine Bewertung
auf"SEHR GUT" in allen Bereichen,ändern!Danke

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.02.2014
5/5,0

Nachdem meine Nachfrage beantwortet wurde,muß ich meine Bewertung
auf"SEHR GUT" in allen Bereichen,ändern!Danke


ANTWORT VON

(817)

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