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Teilungstermin Zwangsversteigerung

23.09.2017 20:03 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Zusammenfassung: Bei einer Zwangsversteigerung sind die Kosten des Verfahrens vom Schuldner zu tragen. Hierzu zählen auch die Kosten des Verkehrswertgutachtens. Die Höhe der Kosten richten sich nach dem ermittelten Verkehrswert der Immobilie.

unsere ETW wurde letzte Woche für 158.000 € versteigert. Nach meinen Berechnungen müsste noch ein Übererlös von 30.000 € sein.
Diese Woche kam das Protokoll und der Verteilungstermin - ( 8 Wochen und 2 Tage) angeblich ist kein früherer Termin möglich ( Fürth in Bayern)
Da wir in mein altes Haus umziehen wollen, müssen wir dieses erst renovieren und brauchen dringend das Geld.
Ich habe deshalb auf Terminverschiebung gestellt.
Dieser wurde abgelehnt und vermerkt ist:
Vorsorglich teile ich noch mit, dass ein Übererlös voraussichtlich nicht anfallen wird.

Wie will der dies jetzt schon wissen? Hellseher?
Was kann denn überhaupt noch angemeldet werden? Ich habe noch Vollstreckungsbescheide - wären die möglich?
Bisher habe ich nichts dazu erhalten. Aber auch die wären nicht so hoch

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Häufig liegt wie in Ihrem Fall der Verteilungstermin leider erst 4 bis 8 Wochen nach dem Versteigerungstermin.

Die Rechtspfleger können Ihnen solche Auskünfte erteilen, weil Sie einen Überblick über die Kosten des Zwangsversteigerungsverfahrens haben und wissen, wegen welcher Forderungen bzw. Forderungshöhe vollstreckt wird.

Haben Sie bei Ihrer Berechnung auch die Verfahrenskosten berücksichtigt? Sie als Schuldner müssen die Gerichtskosten einschließlich der Kosten für die Einholung des Verkehrswertgutachtens zahlen. Dies wird von den Schuldnern leider oft vergessen. Die Höhe der Kosten hängen vom ermittelten Verkehrswert ab. Liegt zum Beispiel der Verkehrswert bei ca. 158.000 Euro, sind Kosten einschließlich für das Verkehrswertgutachten von ca. 5000 Euro entstanden.

Bei der Verteilung des Erlöses werden die Gläubiger nach Ihrem Rang und der Forderungshöhe berücksichtigt. Vollstreckungsbescheide deren Forderung nicht grundbuchrechtlich abgesichert sind, werden nicht berücksichtigt.
Es wird jetzt nichts mehr angemeldet.

Es sind die nach Rang und Höhe sich ergebenden Forderungen und die Kosten in Abzug zu bringen.

Wenn Sie sich unsicher sind und auch an die Gerichtskosten gedacht haben, fragen Sie einfach beim Gericht nach, warum deren Ansicht nach kein auskehrbarer Erlös vorhanden ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt

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