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Teilungserklärung oder Aushang Hausordnung

| 26.10.2018 18:21 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Zusammenfassung: Hundehaltung. Was geht vor in der WEG? Hausordnung oder Teilungserklärung?

Sehr geehrte Anwälte,

meine Frau und ich möchten eine Eigentumswohnung kaufen. Wir besitzen 2 Hunde (keine Listen-/Kampfhunde). Uns wurde für die Finanzierung eine Teilungserklärung von 1998 zugeschickt, die aber für den ehemaligen Verwalter geschrieben war. In dieser steht nun, dass für die Haltung von Hunden eine Genehmigung der Verwaltung benötigt wird.
Im Hausflur hängt eine Hausordnung aus, in der die Tierhaltung nicht einmal erwähnt ist. Lediglich, dass Haustiere vom hauseigenen Spielplatz fernzuhalten sind.
Nun meine Frage: Ist nun der Teil in Teilungserklärung für uns bindend oder die aktuelle Hausordnung, die von einem anderen Verwalter ausgehängt wurde? Könnte es passieren, dass uns die Genehmigung verweigert wird, obwohl es bereits andere Hunde im Haus gibt? Vielen Dank im Voraus für die Info.

Mit freundlichen Grüßen
Familie Eichhorn

Einsatz editiert am 26.10.2018 19:35:02
26.10.2018 | 22:32

Antwort

von


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Gerne zu Ihrer Frage:

Die Teilungserklärung hat Vorrang. Entgegen Ihrer Ansicht ist nämlich die „Ihnen zugeschickte Teilungserklärung von 1998 NICHT für den ehemaligen Verwalter geschrieben" sondern ist ganz im Gegenteil im Grundbuch eingetragen und gilt für und gegen alle Eigentümer und frühere und aktuelle Verwalter.

Hier kann dann in der Gemeinschaftsordnung (GemO) zur Teilungserklärung durchaus ein Hundehaltungsverbot oder eine spezifische Reglementierung für alle verbindlich enthalten sein oder ein spezifisches Abstimmverfahren über das Thema.

Die aktuelle Hausordnung hat sich an der Teilungserklärung auszurichten. Wenn dort die Tierhaltung „nicht einmal erwähnt ist" ist das keinerlei Sicherheit für Sie, dass man sich Ihnen gegenüber dann doch auf die Gemeinschaftsordnung in der Teilungserklärung beruft und die Haltung Ihrer Hunde nicht genehmigt.

Selbst die Tatsache, dass es „bereits andere Hunde im Haus gibt" ist schon deshalb keine Sicherheit, weil sich das auf eine bestimmte Art des Hundes beziehen kann oder auf eine Einzelhaltung oder ein privilegiertes Tier (Blindenhunde, Behindertenbegleithund etc.)

Klären Sie das also verbindlich (schriftlich) vor dem Kauf konkret für Ihre beiden Hunde.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Bewertung des Fragestellers 28.10.2018 | 10:46

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