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Teilung von Wohnungseigentum


20.01.2005 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beabsichtige einen Teileigentum in einer Zwangsversteigerung zu erwerben. Es ist eine Rohbaudachgeschoßfläche. Da diese sehr groß ist ca. 300qm und ich mir nur 100qm ausbauen will (Baugenehmigung gibt es) habe ich überlegt die restlichen 200qm später weiter zu verkaufen.

Die 300qm sind z. Z. aber ein Teileigentum (mit einem Grundbuchblatt).

1. Sind von
a. dem Verwalter
b. anderen Eigentümern der Gesamtgemeinschaft
c. ggf. noch weiteren Personen oder Ämtern

Genehmigungen zur weiteren Teilung und einzelnem Weiterverkauf erforderlich. Ich müßte die Abgeschlossenheitsbescheinigung und Teilungserklärung ändern. Die bisherige Teilungserklärung regelt hierzu nichts.

2. Falls eine Zustimmung erforderlich ist,
a. ist diese einstimmig einzuholen oder mehrheitlich
b. kann diese Zustimmung von mir ggf. gerichtlich durchgesetzt werden - können Sie hier Gerichtsurteile zu meinem Gunsten anführen, wo solche Teilungen durchgesetzt wurden, die ich benennen kann und eine Internet-Quelle nennen, wo ich weitere Gerichtsurteile hierzu ansehen kann.

3. Habe ich ggf. noch Hürden vergessen, die mir auf meinem Weg begegnen können?

Vielen Dank.
Rechtsanwalt Klaus Wille - wwww.anwalt-wille.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

1. § 12 WEG regelt die Frage der Veräußerung. Danach kann die Veräußerung von der Zustimmung anderer Wohnungseigentümer oder eines Dritten abhängig gemacht werden (§ 12 Abs. 1 WEG). Dabei darf die Zustimmung nur aus wichtigem Grunde versagt werden (§ 12 Abs. 2 S. 1 WEG).

Ohne Veräußerungsbeschränkungen ist ist das Wohnungseigentum/Teileigentum veräußerlich.

2. Mit der Teilung muß eine ganz neue Teilungserklärung aller Eigentümer aufgenommen werden. Dafür brauchen Sie die Zustimmung.
Außerdem muß die Aufteilung notariell beurkundet und beglaubigt werden. Denken Sie dabei auch an die Aufteilung von Kellern, Sondernutzungsrechten und Garagen. Es muß eine klare Aufteilung vorgenommen werden.


3. Außerdem müsssen Sie eine Zustimmung der Wohnungseigentümer und des Verwalters einholen, wenn Sie z.B. Arbeiten an dem Gemeinschaftseigentum (z.B. neue Eingangstüre, Durchbruch von tragenden Mauern) vornehmen wollen.

Mit freundichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
Breite Str. 147 - 151
50667 Köln
www.anwalt-wille.de

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