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Teilung elterliches Grundstück mit Verkauf an Bruder


| 24.10.2017 17:20 |
Preis: 55,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Folgende Situation:

Die Eltern meiner Frau haben ein Grundstück mit einem selbstbewohnten Einfamilienhaus (soweit bekannt keine Schulden). Beide sind mitte 50. Der Bruder meiner Frau möchte nun auf dem Grundstück der Eltern ein neues Haus bauen (Bauamt hat grünes Licht gegeben) für sich und seine Frau. Die Eltern sind einverstanden. Dazu soll das Grundstück geteilt und an den Bruder verkauft (soweit bekannt unter aktuellem Grundstückwert) werden.

Prinzipiell können die Eltern mit ihrem Eigentum ja machen was sie wollen, aber ergeben sich hierdurch nicht Nachteile für die Schwester und deren Familie hinsichtlich eines irgendwann einmal eintretenden Erbes? Muss der Bruder die Schwester in irgendeiner Form auszahlen da sich für sie ja der Erbteil (Grundstück wird kleiner, Schnitt der Grundstück ggf. bei Veräußerung im Erbfall ungünstig) verringert/reduziert? Oder müssen die Eltern für einen Ausgleich unter den Erben sorgen? Oder müssen wir uns einfach damit abfinden?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:
Sie haben richtig erkannt, dass die Eltern mit ihrem Eigentum tun und lassen dürfen, was ihnen beliebt. Das Gesetz sieht dies in § 903 S. 1 BGB explizit vor. Hieraus folgt, dass sie ihr Eigentum auch verschenken bzw. unter dem Marktwert verkaufen dürfen.

Eine Ausgleichspflicht sieht das Gesetz nur im Rahmen des § 2050 BGB vor, wenn eine Ausstattung im Sinne von § 1624 BGB, also anlässlich etwa der Eheschließung, oder ein Zuschuss, der als Einkommen verwendet werden soll, vorliegt. Für das Vorliegen einer solchen Ausnahme fehlen mir aber nähere Informationen, außerdem würde die Ausgleichspflicht erst nach dem Erbfall (also dem Tod zumindest eines Elternteils) anfallen. Im Regelfall stehen Ihrer Frau jedoch keine Ausgleichsansprüche gegen ihren Bruder oder die Eltern zu, insbesondere sind letztere nicht verpflichtet, ihre Kinder finanziell „gleichzubehandeln".

Ich bedauere, Ihnen kein für Sie günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 26.10.2017 | 17:07


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