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Teilrückerstattung wegen mangelhafter Ware nicht erfolgt


| 28.02.2005 17:21 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo!

Folgender Sachverhalt: Ich erwarb in einer Auktion ein schon älteres Notebook! In der Artikelbeschreibung wurde der Akku als funktionstüchtig deklariert! Ich zahlte umgehend und bekam nach angemessener Zeit die Ware nur leider fehlte der Akku!

Ablauf:
Kauf: 08.01.2005
Lieferung und Beschwerde wegen fehlendem Akku: 14.01.2005
Entschuldigung des Verkäufers und zusage der Nachsendung: 14.01.2005
Nachlieferung eines defektem Akku erst nach mehrmaliger Aufforderung am: 30.01.2005
Beschwerde über die mangelhafte Nachlieferung: 30.01.2005
Vorschlag des Verkäufers 25 Euro zu erstatten: 30.01.2005

Das Angebot nahm ich an aber bis heute ist die Rückerstattung nicht eingegangen. Mehrere Aufforderungen per eMail blieben unbeantwortet, auch auf meine Meldung bei ebay hat der Verkäufer nicht reagiert. Ich setzte eine letzte Frist die nun verstrich!

Ich möchte nun gerne einen Mahnbescheid beantragen und habe dazu folgende Fragen:

Ist es ratsam bzw. muß ich noch einmal per Einschreiben mahnen (er schlug ja die Rückerstattung vor)?
Wenn ja Einwurf oder Rückschein und welche Frist wäre angemessen? Was ist wenn es nicht angenommen wird?
Muß der VK die Kosten für das Einschreiben tragen und kann ich das einfach zu den zugesagten 25 Euro dazurechnen?

Ist "Mahnbescheid online beantragen" seriös?
Sorry aber kenne mich da garnicht aus! :-)

Ich bedanke mich recht herzlich im Vorraus für Antworten!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

nachdem Sie den Verkäufer mehrfach zur Zahlung aufgefordert haben, befindet er sich schon in Verzug. Problematisch ist allerdings der Beweiswert der mail, so dass ich dazu rate, per Einschreiben mit Rückschein die Summe + Kosten des Rückscheines geltend zu machen.

Eine Frist von 14 Tagen (bitte genaues Datum dem Verkäufer nennen) ist ausreichend.

Wird dise Frist nicht eingehlaten, können Sie den Mahnbescheid machen. Dabei müssen Sie Gerichtskosten von 18,00 EUR einzahlen, dass alles muss bei "Ihrem" Amtsgericht erfolgen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 28.02.2005 | 17:35

Vielen Dank!
Bitte um Beantwortung meiner Nachfrage:

Da sie nicht weiter darauf eingingen gehe ich davon aus das eine Annahme des Einschreibens keine Rolle spielt!? Anders gesagt die von ihnen vorgeschlagene Frist von 14 Tagen beginnt auch dann zu laufen wenn der Verkäufer die Annahme verweigert!?

Nochmals Danke!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.02.2005 | 18:02

Die Annahme einen reinen Einschreibens können Sie niicht beweisen. Deshalb bitte Einschreiben mit Rückschein. Sie erhalten dann entweder den Rückschein (auf dem das Annahmedatum vermerkt ist) oder
eine Benachrichtigung, dass die Annahme verweigert worden ist. Dieses gilt dann als zugestellt, und zwar unabhängig davon, ob angenommen oder verweigert worden ist.

Schreiben Sie möglichst bald und setzten Sie eine Frist bis zu ... (z.B. 15.03.2005). Einen Tag später können Sie dann den Verzug begründen und ab da auch 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz Zinsen verlangen.

Bewertung des Fragestellers |


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