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Teilkaskoschaden PKW

| 12.08.2011 17:02 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Mein PKW wurde am 31.5.11 gestohlen und wurde bis heute nicht wieder gefunden. Der PKW wurde vom HUK Gutachter auf 17.700 EUR incl. MWST geschätzt. Die Versg hat von mir zwischenzeitlich alle Unterlagen nebst Schlüssel bekommen. Weiter habe ich zwischenzeitlich ein neues gebrauchtes Fahrzeug für 16.080 EUR incl. MWST 2.567,40 EUR erworben. Die HUK hat mir nun nur 16.080 EUR abzüglich SB 150,00 EUR überwiesen.
also 15.930 EUR. Ist diese Abrechnung korrekt? Mir war nur bewußt, dass bei einem Fahrzeugkauf unter 17.700 EUR die in den 17.700 EUR enthaltene MWST ( 2.826,05 EUR )entsprechend korrigiert wird, aber das die Bemessungsgrundlage 17.700 EUR sind.
Ich dachte es wird dann so abgerechnet:

netto 14.873,95 ( brutto 17.700 EUR )
zuzüglich 2.567,40 ( MWST aus 16.080 EUR )

Erstattungsbetrag dann EUR 17.441,35
abz. SB 150,00
statt 16.080,00 EUR abz. SB 150,00

Ich bin ziemlich erschrocken über die.o.g. Abrechnung.
Aber was ist nun richtig?

Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe.

MFG


Sehr geehrter Ratsuchender,

nach den Musterversicherungsbedingungen ist Versicherungswert der Wiederbeschaffungswert. Sollte Ihr konkreter Versicherungsvertrag andere Vorgaben festlegen, bitte ich um Mitteilung im Rahmen der kostenfreien Nachfrage.

Der Wiederbeschaffungswert ist der Kaufpreis, der vom Versicherungsnehmer aufgewendet muss,
um ein gleichwertiges gebrauchtes Fahrzeug oder gleichwertige Fahrzeugteile zu erwerben. Dies wäre der vom Gutachter geschätzte Wert von 17.700,- EUR abzgl. der Selbstbeteiligung.

Die im Wiederbeschaffungswert enthaltene Mehrwertsteuer ist dann erstattungsfähig, wenn Sie nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind. Sind Sie allerdings votsteuerabzugsberechtigt, wird Ihnen die Mehrwertsteuer nicht ersetzt.

Die Abrechnung des Versicherers auf Basis des gekauften Ersatzwagens ist nicht nachzuvollziehen. Der Kauf des Ersatzwagens ist insofern nicht relevant. Bei der jetzigen Abrechnung bleibt die Wertdifferenz zwischen dem alten und dem neuen Fahrzeug unberücksichtigt.

Sie sollten daher eine ergänzende Regulierung vom Versicherer verlangen. Was im Hinblick auf die Mehrwertsteuerdifferenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Wert des Ersatzwagens gilt, kann erst nach Einsichtnahme in die Versicherungsbedingungen festgestellt werden.

Wenn Sie weitere Unterstützung bei der Sache wünschen, bitte ich Sie per email mit meiner Kanzlei Kontakt aufzunehmen. Bei einer weiteren Tätigkeit entstehen zusäzliche Kosten; den Auszahlungsbetrag, der vom Seitenbetreiber für diese Anfrage gezahlt wird, rechne ich an. Bei Verständnisfragen zu dieser Antwort nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Rückfrage vom Fragesteller 17.08.2011 | 23:48

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
ich habe meine Restforderung gegenüber der HUK Coburg geltend gemacht. Man wies meine Forderung zurück und bezog sich auf ein Urteil in einem ähnlichen Fall beim Amtsgericht Essen 20 C 527/10 , vom 4.2.2011 .Wie sehen Sie die Rechtslage?
Freundliche Grüße
Wolfgang Wolk

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.08.2011 | 08:28

Sehr geehrter Ratsuchender,

dieses Urteil wurde nicht veröffentlicht und ist mir nicht bekannt. Möglicherweise wurde das Urteil unmittelbar vom Versicherer erstritten.

Bitten Sie den Versicherer um eine Kopie des Urteils, damit eine weitergehende Überprüfung erfolgen kann.

Mit freundlichem Gruß

Bewertung des Fragestellers 25.08.2011 | 23:31

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